Publiziert am: 10.03.2017

Abgesichert über das mobile Datennetz

SWISSCOM – Plötzlich keine Internetverbindung mehr? Für viele Unternehmer eines der Worst-Case-Szenarien. Was können
Unternehmen tun, um sicherzustellen, dass sie für Kunden jederzeit erreichbar bleiben und das Geschäft weiterläuft?

Unternehmen, die bereits mit einer Unterbrechung der Internetverbindung Erfahrung haben, wissen nur allzu gut: Je nach Branche und Tätigkeit geht kaum noch etwas. Eine Bäckerei wird nach wie vor ihre Brötchen backen können, je nachdem funktioniert aber die Kasse nicht mehr und Kunden können folglich nicht bezahlen. Wenn die Internetverbindung unterbricht, bleiben aber auch meist die administrativen Tätigkeiten im Büro liegen. Und bei einem Unternehmen, das seine Produkte über einen Online-Shop verkauft, kommt es im schlimmsten Fall sogar zu einem kompletten Stillstand. Die Beispiele zeigen: Das Internet nimmt im Alltag, aber auch im Büro einen immer grösseren Stellenwert ein. E-Mail, ERP-Software, Kassenterminals und Dokumentablagen – immer mehr Dienste und Services sind auf eine zuverlässige und schnelle Internetverbindung angewiesen. Auch der Kontakt zum Kunden findet verstärkt über die digitalen Kanäle statt. Und mit der Umstellung der Festnetzdienste auf die IP-Technologie laufen alle Services und Dienste über ein und dasselbe Netz. Die fortschreitende Digitalisierung von Services und Prozessen vereinfacht viele Abläufe, macht das Unternehmen effizienter und eröffnet gleichzeitig auch ganz neue Möglichkeiten. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen profitieren. Denn die Digitalisierung bietet Gelegenheit und Chancen zugleich, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln re­spektive ganz neue Dienstleistungen entstehen zu lassen. Umso wichtiger ist es aber, sich als Unternehmen rechtzeitig gegen unvorhersehbare Ausfälle zu schützen. Viel braucht es dafür nicht.

Ein Stick schützt vor Ausfällen

Schon einmal vorweg – die Digitalisierung bringt nicht per se mehr, sondern einfach andere Herausforderungen mit sich. Wenn man sich diesen jedoch bewusst ist, können Unternehmen sich auch in einer digitalen Welt entsprechend absichern und aus dem Potenzial schöpfen, das ihnen die Digitalisierung bietet. Auch wenn Anbieter für Internet und Telekommunikationsdienste alles dagegen tun – Unterbrüche der Internetverbindung kann es immer mal geben – zum Beispiel aufgrund von Wartungs- oder Modernisierungsarbeiten. In der Regel beschränken sich diese jedoch auf wenige Sekunden oder Minuten in der Nacht. Beschädigt ein Bagger auf einer Baustelle in der Nähe des Betriebs ein Kabel, kann der Unterbruch der Internetverbindung aber auch mal länger andauern. Als Privatperson nimmt man dann das Handy zur Hand, surft und telefoniert einfach damit weiter oder eröffnet bei Bedarf einen mobilen Hotspot. Im Geschäftsumfeld wird es da schon kompli­zierter. Grosse Unternehmen wie Swisscom haben in ihren Internet-Angeboten für Geschäftskunden daher eine sogenannte Internet-Ausfallsicherung inkludiert. Am Router wird ein sogenannter Internet-Backup-Stick angebracht. Damit ist die Ausfallsicherung bereits aktiv. Kommt es zu einem Unterbruch der Internetverbindung, schaltet der Router automatisch auf das mobile Datennetz um. Die Internetverbindung bleibt folglich bestehen und die Kolleginnen und Kollegen im Büro können nahtlos weitersurfen. Aber nicht nur das, auch die Erreichbarkeit über das Festnetztelefon ist damit sichergestellt. Sobald der Ausfall behoben wurde, schaltet der Router automatisch auf die kabelgebundene Internetverbindung zurück. Und die Kolleginnen und Kollegen im Büro haben den Netzausfall voraussichtlich nicht einmal bemerkt.

Michael Treutner,

Leiter Vertrieb Kleine und Mittlere

Unternehmen bei Swisscom

WISSENSWERTES

Schon auf All IP 
umgestellt?

Weltweit wird auf die zukunftsorientierte IP-Technologie umgestellt, so auch in der Schweiz. Swisscom plant bis Ende 2017, alle auf der herkömmlichen Festnetztechnologie basierenden Dienste auf die zukunftsorientierte IP-Technologie zu überführen. Ab 2018 wird die alte Telefonie-Infrastruktur gestaffelt ­ausser Betrieb genommen. Produktanpassungen und Services bietet Swisscom dann nur noch auf Produkten aus der IP-Familie an. Über 1,5 Millionen Swisscom-Kunden (rund 70%) haben bereits umgestellt, wechseln auch Sie jetzt auf die IP-Technologie.