Publiziert am: 18.03.2022

Abschalten und Auftanken – in Stille und Ruhe

DIE SCHÖNSTEN KRAFTORTE – Luxus ist, wenn man die ganze Welt für eine Weile hinter sich lassen kann. Kommen Sie mit auf Wanderungen an Kraftorte voller Kraft und Mystik überall in der Schweiz. Wandern zu den mystischen Orten und magischen Plätzen, wo die Welt plötzlich ganz anders erscheint und Sie die Kraft der Natur erleben und auftanken können.

Energie tanken und die Batterien aufladen, das Bewusstsein erweitern oder einfach die Seele baumeln lassen. Kraftorte machen solche Erlebnisse möglich. In diesen Zonen mit erhöhter natürlicher Energie sind oft Kultstätten und später Kirchen und Klöster errichtet worden. Orte der Kraft finden sich auch verbreitet in der freien Natur, etwa bei Wasserfällen oder alten Bäumen. Es lohnt sich also in vielerlei Hinsicht, diesen speziellen und meist mystischen Plätzen einen Besuch abzustatten.

Engstligenfälle (BE)

Begleitet von lautem Getöse fallen die Engstligenfälle 600 Meter tief ins Tal. Die zweithöchsten Wasserfälle der Schweiz sind ein imposantes Naturschauspiel und gehören zu den schönsten Kraftorten in der Schweiz. Hier kann man die Kraft des Wassers richtig am ganzen Körper fühlen und dabei Energie tanken oder einfach den Kopf frei bekommen. Der untere Wasserfall ist erreichbar ab Adelboden (Gehzeit 1,5 Stunden) oder ab der Talstation der Engstligenbahn «Unter dem Birg», entweder im Rahmen des Wanderweges auf die Engstligenalp (Gehzeit 1,5 Stunden) oder in einer 45-minütigen Rundwanderung. Der obere Wasserfall ist ab der Engstligenalp auf einer gut einstündigen Rundwanderung erreichbar.

www.engstligenalp.ch

Die Kristallhöhle Kobelwald bei Oberriet im St. Galler Rheintal

Kleine Steintreppen führen ins Innere des Bergs, in die Kristallhöhle Kobelwald. Die Wände sind mit Kalzitkristallen übersät und glitzern um die Wette, während das klare Wasser des Höhlenbachs leise plätschert. Die sanfte Geräuschkulisse und die aussergewöhnlichen Lichtverhältnisse faszinieren und sorgen für eine Auszeit vom Alltag.

www.kristallhoehle.ch

Die prähistorische Steinreihe von Clendy (VD)

Nahe Yverdon-les-Bains stehen 45 sogenannte Menhire, also aufgerichtete Steine, und Statuenmenhire auf einer Waldlichtung. Sie wurden von Menschen vor über 6000 Jahren errichtet und manche davon sind prähistorisch bearbeitet und weisen in Grundzügen geometrische oder menschliche Formen auf. Gewisse Menhire sind viereinhalb Meter hoch und über fünf Tonnen schwer.

www.yverdonlesbainsregion.ch

Der Wasserfall in Jaun (FR)

In den Sommermonaten strömen aus dem Wasserfall in Jaun im Kanton Freiburg bis zu 6000 Liter Wasser pro Sekunde – was die Menschen der Region während langer Zeit vor ein Rätsel stellte. Sie konnten nicht feststellen, woher die Unmengen an Wasser kamen. Erst 1928 färbte ein Professor ein kleines Bächlein im Tal Les Morteys ein, das nach kurzem Lauf in der Erde versickerte. Elf Tage später war auch der Wasserfall in Jaun gefärbt. Seither weiss man um den unterirdischen Zufluss, dessen genauer Verlauf aber noch heute unbekannt ist.

www.fribourgregion.ch

Corinne Remund

KURZ ERKLÄRT

Was ist ein Kraftort?

Die Geomantie geht davon aus, dass die Weltkugel von einem Netz von Energielinien überzogen ist. Wo diese aufeinandertreffen, sollen die Kräfte besonders stark strahlen. Gewisse Phänomene weisen auf diese Energie-Knotenpunkte hin, zum Beispiel starker Moosbewuchs an Bäumen, spezielle Wuchsformen, Quellen oder Grotten. Sogenannte Radiästheten messen die Intensität der natürlichen Energie eines Ortes mithilfe eines Pendels. Das Resultat ist jedoch rein intuitiv und lässt sich somit nicht überprüfen. Neutrale Orte sollen etwa 7000 Bovis-Einheiten (BE) ausstrahlen, Kraftorte jedoch gut und gerne 18 000 Bovis-Einheiten. Ein Aufenthalt an einem hochenergetischen Kraftort soll die eigenen Energiereserven aufladen, während man an negativ geladenen Orten sogar Kraft verlieren soll.

CR

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