Publiziert am: 22.03.2019

«Bitte stören» und hereinspaziert

Hotellerie suisse – Am Sonntag, 31. März öffnen über 140 Hotels und Hotelfachschulen in der ganzen Schweiz ihre Türen. Zum sechsten Mal in Folge können Besucher im Rahmen von «Please Disturb» einen Blick hinter die Kulissen werfen.

Hinter «Please Disturb» steht mehr als ein gewöhnlicher Tag der offenen Tür – es handelt sich um den grössten Informationsanlass rund um die Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten in der Hotellerie und Gastronomie. Am 31. März von 10 bis 16 Uhr haben die Besucher die Möglichkeit, sich in den Betrieben mit Lernenden, Berufsbildnern, Mitarbeitenden und Hoteldirektoren auszutauschen und mehr über die Berufe sowie Karrieremöglichkeiten der Branche zu erfahren. Davon profitieren besonders Jugendliche, die sich für einen Beruf in der Branche interessieren. Sie können acht spannende Berufe in der Hotellerie und Gastronomie am Tag der offenen Hoteltüre näher kennenlernen und haben auch die Chance, mit Lernenden über ihre Hotellerie- und Gastronomieberufe zu sprechen.

Berufe in der Hotellerie und Gastronomie

Zu den acht unterschiedlichen Berufen, in denen junge Leute fünf Sterne erlangen und ihr Talent ausleben können, gehören:

• Hotelfach/-mann EFZ

• Hotellerieangestelle/-r EBA

• Restaurationsfachfrau/-mann EFZ

• Restaurationsangestellte/-r EBA

• Koch/Köchin EFZ

• Küchenangestellte/-r EBA

• Kauffrau/-mann EFZ HGT

• Hotel-Kommunikationsfachfrau/ -mann EFZ

Diese Berufe setzen eine dreijährige Ausbildung mit eidgenössischem ­Fähigkeitszeugnis oder eine zweijährige Ausbildung mit eidgenössischem Berufsattest voraus.

Wer in der Hotelbrache gerne Karriere machen möchte, kann eine erstklassige Ausbildung an einer Hotelfachschule absolvieren und sich zur dipl. Hôtelière-Restauratrice HF/Dipl oder Hôtelier-Restaurateur HF ausbilden lassen. Eine weitere Möglichkeit, die Karriereleiter hinaufzuklettern, ist der Bachelor-Studiengang. Die Hotelmanagement-Weiterbildungen bereiten die Absolventinnen und Absolventen auf eine internationale Hotelkarriere vor.

Vielfältiges Programm

Auch dieses Jahr bieten die teilnehmenden Betriebe ihren Besuchern ein vielfältiges Programm. Hier ein paar Beispiele:

Berner Oberland: Besichtigung der aussergewöhnlichen Schlafmöglichkeit des Iglu-Dorfes in Saanenmöser.

Berner Oberland: Das Hotel Beatus in Merlingen und die Hotelfachschule Thun gestalten ein gemeinsames Programm mit praxisnahen Informationen zum Weg zum Hotelprofi.

Luzern: Das BARABAS zeigt, wie aus einem Gefängnis ein Hotel mit Restaurant wurde.

Ostschweiz: Besichtigung des M-Budget-Zimmers im Hotel Säntis­park.

Ostschweiz: Das Businesshotel Forum in Widnau öffnet kurz nach seinem Totalumbau seine Türen.

Bern/Zürich: Während «Please Disturb» findet zusätzlich eine ­Berufsorientierung im Bellevue ­Palace (Bern) und im Schweizerhof Zürich mit einem geführten Hotelrundgang statt. CR

Alle am Anlass teilnehmenden Hotels und Hotelfachschulen unter www.pleasedisturb.ch