Publiziert am: Freitag, 10. Juni 2016

Cleveres Hilfsmittel für Schnuppernde

AGVS – Der Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS) wertet die Schnupperlehre im Berufswahl­prozess mit einem Tagebuch weiter auf.

«Eine gute Schnupperlehre ist zentral», so lautet eine der wesentlichen Erkenntnisse, die der AGVS aus regelmäs­sigen Umfragen bei den Lernenden zieht. Sie ist neben den Eltern der wichtigste Entscheider bei der Lehrstellensuche der Jugendlichen. Dies belegen auch eine Studie der Universität Freiburg sowie eine repräsentative Umfrage des Forschungsinstituts gfs-zürich im Auftrag der Multicheck AG. Diesem Umstand können die Garagisten nun noch mehr Rechnung tragen: Um Lehrstellensuchende während des Schnupperpraktikums optimal betreuen zu können, gestaltete der AGVS einen Leitfaden. Dieser zeichnet einen idealen Ablauf des fünftägigen Praktikums und dient dem Garagisten gleichzeitig als Checkliste, um den Jugendlichen einen vielseitigen Einblick in das Berufsbild zu geben.

Dazu stellt der AGVS – abgestimmt auf den Leitfaden – für die Schnuppernden ein Tagebuch zur Verfügung. Es bietet einen Überblick, was während des fünftägigen Praktikums auf dem Programm steht, und beinhaltet vier kleinere Hausaufgaben rund um das Auto. «Für einen Betrieb ist es wichtig zu spüren, wie sehr sich der Jugendliche für den Beruf interessiert», erklärt Olivier Maeder, Bereichsleiter Aus- und Weiterbildung im AGVS. Damit deckt der Verband einen wichtigen Punkt bei der Berufswahl noch besser ab. «Persönlichkeitsmerkmale wie Leistungsbereitschaft, Höflichkeit, Fleiss oder Pünktlichkeit sind höher zu gewichten als Schulnoten», erklärt Maeder.

AGVS

Rund 5,7 Millionen Fahrzeuge

1927 gegründet, versteht sich der AGVS als dynamischer und zukunftsorientierter Branchen- und Berufsverband der Schweizer Garagisten. Rund 4000 kleine, mittlere und grössere Unternehmen, Markenvertretungen sowie unabhängige Betriebe sind Mitglied beim AGVS. Die insgesamt 39 000 Mitarbeitenden in den AGVS-Betrieben – davon um die 8500 in der Aus- und Weiterbildung stehende Nachwuchskräfte – verkaufen, warten und reparieren den grössten Teil des Schweizer Fuhrparks mit rund 5,7 Millionen Fahrzeugen.