Publiziert am: Freitag, 24. März 2017

Die Energiemärkte sind im Umbruch

SChweizer Verband für Umwelttechnik – Der SVUT und seine Mitglieder waren an der GV im Energiezentrum der ARGO Energie Schwyz AG zu Gast. Im Fokus standen die Schweizer Umwelttechnologien, die es zu exportieren und in die es zu investieren gilt.

Der Schweizer Verband für Umwelttechnik SVUT führte seine 28. GV im Energiezentrum der ARGO Energie Schwyz AG durch. Präsident Beat Huber handelte die einzelnen Geschäfte der gut besuchten GV souverän ab. In seinem Jahresbericht betonte Huber, dass der Verband im Wettbewerb mit den unzähligen Playern der Umweltbranche Schweiz weiterhin gefordert sei. Seine Aufgabe sei es vor allem, die in den letzten 28 Jahren gesammelten Erkenntnisse, das vorliegende Know-how sowie die erarbeiteten Lösungen und Produkte gewinnbringend in der Schweiz wie auch in ausländischen Märkten anzubieten. Besonderes Augenmerk widmete er den ausserodentlichen Projekten des SVUT. So wurde 2016 mit acht Betreibern die Fachgruppe Holzkraftwerke gegründet. «Ziel der geplanten Aktivitäten ist die Erhaltung und Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit auf dem Gebiet der Holzenergie und damit der Rentabilität dieser Betriebe», stellte Huber fest. Des Weiteren lanciert der SVUT in Kooperation mit Switzerland Global Enterprise (s-ge) ein Konzept für den Aufbau von Trainingskursen zur Unterstützung der Vermarktung von Schweizer Umwelttechnik in auserlesenen internationalen Märkten. «Eine wichtige Aufgabe des SVUT ist es, den einzelnen Protagonisten-Verbänden, Unternehmen etc. – eine Plattform zu bieten, wo sie sich vernetzen können, sowie ihnen die Möglichkeiten bieten, Märkte einfach zu erschliessen», betonte Huber.

Unter dem Traktandum Wahlen präsentierte sich der Vorstand, bestehend aus Beat Huber (Präsident), Peter Heusser (Vizepräsident), Viktor Urs Häfeli, Gaudenz Furler sowie Maurice Jutz. Für die Kontrollstelle gewählt wurden Urban Frei als erster sowie Roland Tischer als zweiter 
Revisor. Die Jahresrechnung mit einem Gewinn von 7322.35 Franken sowie einem Vereinsvermögen per 
31.12. 2016 von 38 423.01 Franken wurde genehmigt. Das Budget sieht einen Betriebsertrag von 86 000 Franken vor.

Interessantes Rahmenprogramm

Umrahmt wurde die GV mit interessanten Referaten. Philippe Müller von Bundesamt für Energie (BFE) informierte über die Stossrichtungen der Energiepolitk des Bundes und gab einen Überblick über die vielen Förderprogramme. Dabei streifte er auch die Energiestrategie 2050, worüber am 21. Mai abgestimmt wird. «Die Energiemärkte sind im Umbruch und schaffen neue Chancen und Risiken. Diesen Zug dürfen wir nicht stoppen, aber auch den Anschluss nicht verpassen. Wir müssen unsere Umwelttechnologien als Wirtschaftsfaktor exportieren», sagte Müller. Christian Häuselmann stellte die digitale Plattform YODEL zur Geschäftsanbahnung vor. Dabei können sich Firmen schneller mit dem Weltmarkt vernetzen, was auch in der Energie- und Umweltbranche, wo es zu investieren gilt, Sinn macht. Die ARGO Energie Schwyz AG versorgt die Region Schwyz mit Strom und Wärme aus regionalen Ressourcen, um die Unabhängigkeit zu erhöhen, Wertschöpfung zu generieren, Arbeitsplätze zu schaffen und die Nachhaltigkeit zu fördern. Eine Führung gab Einblick in das Holzkraftwerk, in die Biogasanlage sowie in die Energiezentrale.CR