Publiziert am: 16.06.2017

Digitalisierung
und Berufsbildung 55 Jahre ASGA Hans Rupli präsidiert
neu den Verein Artisana

Gewerbe aktuell

«Digitale Transformation in der Schweizer Berufsbildung»: Unter diesem Titel findet am Mittwoch, 28. Juni, in Luzern ein kostenloser Ausbildneranlass statt (14.00 bis 16.30 Uhr, Messe Luzern). Hochkarätige Referenten sprechen an diesem Anlass über Trends, Erfolgsgeschichten und Herausforderungen rund um Digitalisierung und Berufsbildung.

Alle Teilnehmer der von der Förderstiftung polaris organisierten Veranstaltung erhalten zudem kostenlos das neue Buch von Gregor Loser mit dem Titel «Fit für die Berufsbildung». Das im Verlag orell füssli erschienene Buch (ISBN 978-3-280-04166-6) enthält wertvolle Tipps für Personen aus dem Bereich Berufsbildung für den Umgang mit Lernenden. Infos und Anmeldung unter folgendem

«Zum 55. Geburtstag blicken wir auf das Erreichte zurück und setzen uns neue Ziele für die Zukunft», so Sergio Bortolin, Geschäftsführer der Pensionskasse ASGA, anlässlich der Delegiertenversammlung Romanshorn auf der Bodenseefähre MF Euregia. Die Genossenschaft mit Hauptsitz in St. Gallen konnte im Jahr 2016 die Zahl ihrer Versicherten um acht Prozent von 87 822 auf 94 841 steigern. Die Anzahl Mitgliedsfirmen stieg von 10 913 auf 11 555 (+5,9 Prozent). Die Bilanzsumme wuchs um 9,3 Prozent auf gut 13,5 Milliarden, das Vorsorgekapital der Aktiven und Rentner um +14 Prozent auf knapp 11 Milliarden. Der Deckungsgrad per Ende 2016 beträgt 109,3 Prozent.

Der Verein Artisana als Minderheitsaktionär der Helsana engagiert sich im Bereich Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF). An der diesjährigen Delegiertenversammlung des Vereins wurde Hans Rupli als neuer Präsident gewählt. Rupli sitzt seit 2008 im Vorstand des Vereins Artisana und hielt bis zu seiner Wahl das Amt des Vizepräsidenten inne. Der bisherige Präsident Benedikt Koch, der Direktor des Schweizerischen Baumeisterverbandes, übergab das Zepter an Hans Rupli.

Der selbständige Unternehmensberater Rupli engagiert sich als Zentralpräsident von Holzbau Schweiz intensiv im Bereich der Betrieblichen Gesundheitsförderung. So lancierte Holzbau Schweiz in Zusammenarbeit mit der Helsana ein bis anhin einmaliges Projekt, dessen Ziel die Entwicklung einer BGF-Branchenlösung für kleinere gewerbliche Unternehmen ist – anlog der SUVA-Lösung im Bereich der Arbeitssicherheit. Aufgrund der in der Projekt- und Umsetzungsphase gewonnenen Erkenntnis sollen künftig Risiken im Bereich BGF rechtzeitig ermittelt und ein entsprechendes Präventionssystem aufgebaut werden können. Rupli ist zudem Mitglied der Schweizerischen Gewerbekammer und im Suva-Rat.

Der Verein Artisana wurde ursprünglich als Taggeldversicherung gegründet. 1996 schloss er sich mit der Helvetia Krankenkasse zusammen und besitzt als Minderheitsaktionär einen Anteil von 21 Prozent am heute grössten Krankenversicherer der Schweiz. Ihrer Verankerung im Gewerbe ist die Artisana treu geblieben. Sie setzt sich als Verein deshalb besonders für die Gesundheitsförderung in kleinen und mittleren Unternehmen ein.