Publiziert am: 16.10.2015

Ein kreativer Beruf

NACHGEFRAGT

Der Nachwuchs äussert sich zu einer Lehre in der Baubranche:

Janin Aellig (19), Madetswil: Die Dekorationsmalerin, Schweizer-Meisterin an den SwissSkills Bern 2014 und Bronzemedaillen-Gewinnerin an den WorldSkills 2015 in Brasilien, wollte beruflich schon immer etwas Handwerkliches machen. Sie schnupperte in den Berufen Schreinerin, Floristin und blieb schliesslich beim Beruf der Malerin: «Weil dies ein kreativer Beruf ist und man abends sieht, was man gemacht hat.»

Sandro Dörig (22), Appenzell: Der Maurer, Schweizer-Meister an den SwissSkills 2014 und Gewinner einer Medallion of Excellence an den WorldSkills 2015 in Brasilien, absolviert zurzeit die Berufsmittelschule, um später Architektur zu studieren. «Ich gehe sicher auf den Bau zurück, weil es mir Freude bereitet, eine handwerkliche ­Tätigkeit auszuüben und draussen arbeiten zu können. Die Maurerlehre ist ein guter Grundstein für eine Karriere auf dem Bau.»

Yassin Fischer (20), Malters: Der Gipser-Trockenbauer ist Vize-Schweizer-Meister an den SwissSkills Bern 2014 und Silbermedaillengewinner an den WorldSkills 2015 in Brasilien: «Da mein Vater ein eigenes Gipserunternehmen hat, war mir schon immer klar, dass ich auch einmal als Gipser arbeiten möchte. Der Berufsalltag eines Gipsers ist sehr abwechslungsreich; jede Baustelle ist anders. Der Arbeitsplatz kann im Freien oder im Haus sein. Jetzt möchte ich die Weiterbildungen zum Vorarbeiter und Meister absolvieren, welche dazu beitragen, dass ich das Unternehmen meines Vaters erfolgreich weiterführen kann.»

Pascal Ammann (26), Waldstatt: Er lernt Polybau, Dachdecken im ­dritten Lehrjahr: «Ich würde den Beruf 
auf jeden Fall weiterempfehlen. Wer Vorstellungsvermögen und mathematische Kenntnisse besitzt, wer körperlich fit 
und schwindelfrei ist, der ist für diesen Beruf gemacht.»

Timon Jud (22), Regensdorf: Er lernt Polybau, Gerüstbau im zweiten ­Lehrjahr: «Ich halte die Ausbildung für sehr gut, denn man kann nach der dreijährigen Lehre noch ein Jahr anhängen, um ­einen weiteren EFZ-­Abschluss zu erhalten. Das ebnet den Weg, um ins Kader aufzusteigen.»