Publiziert am: 24.03.2017

Erfolgreiche 
KMU-Nachfolge (1)

NachfolgeTipp

«Ich will meine Firma verkaufen, aber ich habe bis heute noch nicht den Richtigen gefunden», hören wir oft Unternehmer sagen, die zum Teil schon weit über 65 Jahre alt sind. Aber was sind die Merkmale des «Richtigen»?

Da ein Firmenverkauf immer zwei braucht, sind auch Fragen bezüglich des Verkäufers angebracht. Haben Sie ein Hobby und wissen Sie, wie Sie Ihre neu gewonnene Freiheit nützen möchten? Was denkt Ihr Partner/ Ihre Partnerin über einen solchen Schritt? Besteht die Angst, einander auf die Nerven zu gehen? Oder gibt es auch finanzielle Aspekte, da vielleicht der Firmenverkauf die Basis der Rente sein wird? Sind Sie noch zu jung, um zu verkaufen? Ist das Geschäft Ihr Jungbrunnen? Fühlen Sie sich ohne Firma nutzlos und wertlos, oder haben Angst, in der Gesellschaft zum alten Eisen degradiert zu werden?

Solche Fragen stellen sich alle, die eine Firma haben und verkaufen sollten. Sie sind also nicht der Erste und werden auch nicht der Letzte sein. Aber entscheidend ist, dass Sie sich diese Fragen noch stellen können und nicht Ihr Körper oder der Arzt Ihnen von einem Tag auf den anderen befiehlt aufzuhören. Und alle stellen sich diese Fragen auch bezüglich Ihnen: Ihre Mitarbeiter, Ihre Lieferanten als auch Ihre Kunden. Sowas ist normal.

Wenn Sie mit der Suche nach einem Nachfolger beginnen, sollten Sie sich bewusst sein, dass dieser primär eine starke Persönlichkeit sein soll. Einer, der sich zu helfen weiss und sich eine Geschäftsführung zutraut. Das erkennen Sie an der Art und Weise, wie er ein Problem angeht. Findet er seinen Weg, ohne sich ständig abzusichern, so ist er eher der Richtige für Ihre Firma. Fragt er Sie hundert Fragen bis ins letzte Detail und braucht er tausend Absicherungen nach allen Seiten und noch länger, bis er sich entschieden hat, so ist er wohl nicht der Richtige. Bezüglich Ausbildung benötigt er sicher ein gutes Fundament, auch wenn dieses vielleicht nicht gleichwertig zu Ihrem Leistungsausweis ist. Mit diesem Fundament soll der Nachfolger bewiesen haben, dass er lernen, sich Fachwissen aneignen und Erfahrungen in seine Entscheidungen einbauen kann. Wenn er genau den gleichen Werdegang hat wie Sie, ist dies von Vorteil, aber sicherlich nicht notwendig. Bezüglich den finanziellen Möglichkeiten können wir heute auf viele ergänzende Optionen zurückgreifen, falls das Eigenkapital des Jungunternehmers nicht reicht. Vor der Inanspruchnahme einer solchen Hilfe empfiehlt sich jedoch die Annahme einer guten Beratung.

Suchen Sie bei einem Abschluss eine 100 Prozent-Lösung. Wählen Sie keine Lösung mit «noch etwas Dabeibleiben» oder «Aushelfen» usw. Das geht meistens schief. Der einzige richtige Schritt ist, dass beim Leistungsaustausch die Bezahlung an den Verkäufer und die Aktien und die 100 Prozent Verantwortung für den Betrieb an den Käufer übergehen.

Stellen Sie sich darauf ein, dass der Neue alles anders machen wird. Aber auch darauf, dass er alles gut machen wird. Ihre ehemalige Firma wird in den ersten Monaten einen Umsatz-/­Ertrags-Dämpfer zu erleiden haben, aber sie wird sich wieder erholen und sich mit viel jungen und guten Energien weiterentwickeln und einem neuen Chef mit seinen Mitarbeitern weiterhin ein Einkommen sichern können.

Partnerinvest ist führender Spezialist für nachhaltige KMU-Unternehmensnachfolge. Wir engagieren uns für faire und langfristige Nachfolgeregelungen. Die verkauften Unternehmen sollen sich erfolgreich weiterentwickeln können. Zum Wohle des Unternehmens und der Mitarbeiter.

Partnerinvest AG

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