Publiziert am: 24.04.2015

Erneut besseres ­Geschäftsergebnis

Die MOBILIAR – Mit einem konsolidierten Gewinn in Höhe von 596,4 Millionen Franken kann die Gruppe Mobiliar für das ­Geschäftsjahr 2014 ein solides Ergebnis präsentieren und wächst damit wiederum im Schweizer Versicherungsmarkt.

596,4 Millionen Franken Gewinn und eine Prämiensteigerung von insgesamt 1,3 Prozent auf 3,474 Milliarden Franken: Das finanzielle Ergebnis der Gruppe Mobiliar fällt für das Geschäftsjahr 2014 «hervorragend» aus, wie CEO Markus Hongler bestätigt. «Der hohe Gewinnsprung beinhaltet einen einmaligen Sondereffekt von 161,4 Millionen Franken, der aus der Veräusserung unserer Beteiligung an Nationale Suisse stammt.» Ausserdem habe es die Mobi erneut geschafft, viele neue Kundinnen und Kunden zu gewinnen. «Diese profitieren auch von unserem erwirtschafteten Erfolg», so Hongler. «Mit einem Gesamtbetrag von 144 Millionen Franken vergünstigen wir ab Mitte 2015 für die Dauer eines Jahres die Prämienrechnungen der MobiCasa Haushalt- und Gebäudeversicherungen um 20 Prozent.»

Ausbau im Nicht-Lebengeschäft

Das finanzielle Ergebnis ohne Berücksichtigung des einmaligen Sondereffektes aus der Veräusserung der Beteiligung an Nationale Suisse erhöhte sich auf 433,2 Millionen Franken. Dasselbe gilt für das konsoli­dierte Eigenkapital: Dieses stieg um 14,7 Prozent auf 4,555 Milliarden Franken. Die Eigenkapitalrendite unter Ausklammerung des Sondereffekts «Nationale Suisse» beläuft sich auf 10,5 Prozent. Mehr als die Hälfte aller Kapitalanlagen der Gruppe ist in festverzinslichen Wertschriften angelegt.

«Im Nicht-Lebengeschäft schafften wir es, unsere führende Stellung in der Sachversicherung weiter auszubauen», erklärt Hongler. Die Bruttoprämien stiegen um 3,7 Prozent auf 2,655 Milliarden Franken. Zu diesem Erfolg hätten vor allem die tiefe Austrittsquote beigetragen, so der CEO. «Wie im Vorjahr stellten die Mobilitäts- und Haushaltversicherungen sowie die Betriebsversicherung für KMU die grössten Wachstumstreiber dar.» Die Combined Ratio erhöhte sich leicht von 91,4 Prozent auf 
91,9 Prozent.

Der Gewinnbeitrag aus dem Lebengeschäft belief sich auf 41,4 Millionen Franken. Die Prämieneinnahmen gingen auf 818,4 Millionen Franken ­zurück. Während das Geschäft mit wiederkehrenden Einzelprämien mit 3,6 Prozent das durchschnittliche Marktwachstum von 0,5 Prozent deutlich übertraf, verlief dasjenige mit wiederkehrenden Kollektivprämien stark rückläufig.

Engagement für 
die Allgemeinheit

In Zukunft wolle die Gruppe vor allem auch in die Präsenz in den gros­sen Städten wie Zürich oder Genf und in die digitale Welt investieren. «Dadurch wollen wir unsere Kundinnen und Kunden noch besser verstehen und neue Kundensegmente erreichen», so Hongler.