Publiziert am: 04.05.2018

«Es reicht nicht, Versicherungsprämien zu bezahlen»

UNFALLPRÄVENTION – Das Beispiel der Firma EXTRAMET zeigt, wie Mitarbeitende auf die Freizeitsicherheit sensibilisiert werden.

PUblireportage

Bei der EXTRAMET AG, dem Hartmetallhersteller, kümmert sich Geschäftsleitungsmitglied Aldo Buchs persönlich um den Gesundheitsschutz. Dabei wird er von seiner Mitarbeiterin Rosmarie Schorro unterstützt. Die beiden verstehen die Förderung der Gesundheit und damit auch die Unfallprävention als etwas sehr Umfassendes. «Es reicht nicht, Versicherungsprämien zu bezahlen und sich bei einer Krankheit oder nach einem Unfall behandeln zu lassen», sagt Aldo Buchs. «Wir engagieren uns präventiv.» Und Rosmarie Schorro ergänzt: «Wir ermuntern die Mitarbeitenden, Verantwortung für den eigenen Körper zu übernehmen.»

Mit Tipps und regelmässigen Informationsveranstaltungen gegen Freizeitunfälle

Die Tipps im «Monatsblatt» zuhanden der Mitarbeitenden handeln denn auch von gesunder Ernährung, von positivem Denken und natürlich von der Unfallverhütung. «Bei unserem Engagement für die Freizeitsicherheit gehen wir von der eigens erstellten Unfallstatistik aus», sagt Buchs. Im letzten Jahr ereigneten sich unter den ca. 200 Mitarbeitenden 17 Nichtbetriebsunfälle, 12 davon beim Sport. Spitzenreiter bei den hauptsächlich männlichen Angestellten ist der Fussball, danach folgen Skiunfälle. Kein Wunder, denn Plaffeien liegt nahe des Skigebiets Schwarzsee. An der ersten Betriebsversammlung im Jahr wird jeweils über die Unfälle in anonymisierter Form berichtet, um daraus zu lernen. Dabei werde oft geschmunzelt, erzählt Aldo Buchs. Wie etwa beim Velounfall, der geschah, weil sich der Verunfallte von einem Dachs ablenken liess.

bfu als Partner für die Unfallverhütung

Im Gespräch mit den beiden wird klar: Ein KMU ist auf Partner wie die bfu angewiesen, um Unfallverhütung betreiben zu können. Attraktive, vorgefertigte Einsatzmittel, wie etwa die bfu-Safety Kits, die man ohne viel Aufwand im Betrieb einsetzen kann, werden geschätzt. «Wir hängen Plakate auf und machen bei angebotenen Aktionen mit. Besonders beliebt sind kleine Präsente wie das Wandertuch oder Gummihandschuhe für den Umgang mit Giften und Chemikalien. So erinnert man sich immer wieder an die Tipps», bekräftigt Rosmarie Schorro. «Zudem erstellen wir eigene Merkblätter mit Sicherheitshinweisen, zugeschnitten auf unsere Mitarbeitenden», ergänzt Aldo Buchs.

Sensibilisierung durch gelebte Firmenkultur

Beim Besuch in der EXTRAMET spürt man die bewusst gepflegte Firmenkultur. Diese sei der wichtigste Faktor, um die Mitarbeitenden für eine gesunde und sichere Lebensweise zu sensibilisieren, sind sich die beiden einig. «Wir legen viel Wert auf Ordnung, alles ist aufgeräumt. Das überträgt sich auch auf die Mitarbeitenden, sogar bis ins Privatleben. Dadurch sind sicher schon viele Unfälle verhindert worden», ist Aldo Buchs überzeugt. Zudem werde Freundschaft gross geschrieben. «Der gegenseitige Respekt wird gelebt – und Fairplay ist ja auch im Sport und im Strassenverkehr wichtig», resümiert Aldo Buchs.bfu

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