Publiziert am: Freitag, 6. April 2018

«Für unsere Gesellschaft»

soziales engagement – So setzen sich KMU für die Bevölkerung ein.

Die Texpress Textilpflege AGbeschäftigt und integriert im Zentralbetrieb neben Lernenden auch Menschen mit Einschränkungen oder Behinderungen. Dieses Engagement ist für den Geschäftsführer Patrick Meier wichtig: «Wir erachten es als Auftrag für unsere Gesellschaft. Als Unternehmer haben wir auch einen sozialen Auftrag.» Meier ist überzeugt, dass nicht nur die Betroffenen, sondern die gesamte Firma gewinnt: «Unsere Firmenkultur wird positiv beeinflusst. Die gesamte Belegschaft profitiert davon.» Ebenfalls gute Rückmeldungen erhält Meier von Kunden: «Unsere Kunden schätzen es, dass wir Menschen mit Behinderung einen Arbeitsplatz geben.»

Die Lehner Versand AG engagiert sich in verschiedenen Bereichen für die Gesellschaft: «Für uns als KMU ist es eine Selbstverständlichkeit, dass wir uns für gemeinnützige Projekte einsetzen. Zudem investieren wir viel Geld in Umweltschutzprojekte», erzählt der Mitinhaber Thomas Meier. Ein weiteres Engagement gilt der Ausbildung von jungen Nachwuchssportlern: «99,9 Prozent dieser Spitzensportler werden später nicht von ihrem Sport leben können», gibt Meier zu bedenken. «Da ist es wichtig, dass sie eine solide KV-Ausbildung vorweisen können.» Die Koordination der Ausbildung gestaltet sich nicht immer einfach, daher ist es für Meier «umso schöner, wenn Mitarbeiter an Leichtathletikmeetings oder Karateevents gehen, um unsere ehemaligen Lehrlinge zu unterstützen».

Die Tobler Protecta AG gibt Menschen mit psychischen Erkrankungen die Chance, wieder ins Berufsleben einzusteigen. Für den Geschäftsleiter André Tobler ist es wichtig, soziale Verantwortung zu übernehmen. Die Vergabe eines Arbeitsplatzes spielt für ihn dabei eine wichtige Rolle: «Arbeit ist etwas Zentrales im Leben. Neben den sozialen Kontakten stiftet sie Sinn und Identität.» Ziel des Engagements ist es, den Betroffenen zu ermöglichen, «wieder auf eigenen Beinen zu stehen und nicht mehr – oder weniger – von der IV abhängig zu sein». Tobler betont, dass für eine erfolgreiche Integration das gesamte Team mitziehen muss. «Dieses Engagement macht uns aber auch sensibel für die Probleme anderer Menschen und insbesondere auch dankbar, dass wir gesund sein dürfen.»

Lara Meister