Publiziert am: 01.06.2018

KMU setzen mehr auf Inländer

REKRUTIERUNG – Schweizer Firmen suchen trotz der internationalen Ausrichtung 
ihre Mitarbeiter mit Vorliebe im Inland oder im deutschsprachigen Ausland.

Sechs von zehn Unternehmen in der Schweiz stellen derzeit neue Mitarbeiter ein oder planen Neueinstellungen. Trotz der internationalen Ausrichtung vieler Schweizer Unternehmen bauen diese hauptsächlich auf eine landesweite (41 Prozent) oder regionale (50 Prozent) Rekrutierung. Das zeigen die Ergebnisse des HR-Reports 2018. Dafür wurden vom Personaldienstleister Hays und dem Institut für Beschäftigung und Employability IBE über 1000 Unternehmen in der Schweiz, Deutschland und Österreich befragt.

Grosse Unternehmen 
suchen eher international

Nur 16 Prozent der Betriebe in der Schweiz rekrutieren im europäischen Ausland und 15 Prozent weltweit. Von denjenigen Schweizer Unternehmen, die ausserhalb der eigenen Landesgrenze nach Mitarbeitern suchen, wird nach wie vor primär im deutschsprachigen Ausland gesucht (46 Prozent). Firmen suchen auch in Westeuropa (27 Prozent) gerne neue Mitarbeiter. Die Nachfrage nach Fachkräften aus Nord- und Südeuropa ist im gesamten deutschsprachigen Raum im Vergleich zum Vorjahr nur marginal ­angestiegen. Allerdings nimmt die Bedeutung der überregionalen und internationalen Rekrutierung bei wachsender Unternehmensgrösse zu.

Stolperstein Kommunikation

Die Führung neuer Mitarbeiter und die Anpassung der Führungskultur ist oft eine hohe Hürde auf dem Weg zu einer agilen Organisation. Jeder zweite Befragte bemängelt auf Führungsebene zu wenig Kommunikation, Schwierigkeiten bei der Wahl des richtigen Führungsstils und fehlende Zeit für Führungsaufgaben.

www.hays.ch/studien

NEIN zur radikalen Zersiedelungsinitiative!
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Am 10. Februar 2019 stimmt der Souverän über die radikale Zersiedelungsinitiative ab. Eine Annahme würde zu einem Entwicklungsstopp in einzelnen Regionen führen. Insbesondere in den Zentren würden Bodenflächen rar. Die Folge: Immer mehr Personen und Unternehmen müssten auf Raum ausserhalb der Zentren ausweichen. Zudem würde die Initiative der jungen Grünen grosse Rechts- und Planungs­unsicherheit in Kantonen und Gemeinden schaffen und den Föderalismus gefährden.

Machen Sie sich ein Bild über alle guten Argumente gegen die radikale Initiative in der Abstimmungszeitung (PDF).