Publiziert am: Freitag, 24. April 2015

Medien fallen nicht auf Billag- Steuerfalle rein

BILLAG-NEINSchweizerinnen und Schweizer wollen nicht demnächst schon 1000 Franken für die Billag bezahlen. Dies beweisen zahlreiche Presseartikel und Reaktionen in den Medien – ob regional oder national.

Mit der Revision des Radio- und Fernsehgesetzes RTVG stellen Medienministerin Doris Leuthard und die SRG-Bosse den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern eine fiese Steuerfalle. Mit einer vorgegaukelten Gebührenreduktion sollen diese in die Falle gelockt werden. Ein weiterer Köder ist die dreiste Behauptung, KMU würden von der Billag-Mediensteuer befreit. Dies obwohl jeder Einzelunternehmer und jede Unternehmerfamilie künftig gezwungen wird, die Billag-Mediensteuer zu zahlen, auch wenn sie gar keine Empfangsgeräte haben oder die Programme nicht empfangen können. Betriebe mit einem Umsatz über 500 000 Franken werden sogar doppelt zur Kasse gebeten. Schnappt die Steuerfalle zu, zahlen alle privat künftig bald 1000 Franken Billag-Mediensteuer. Über die Betriebe wird gleich nochmals abgezockt.

Diese Tricksereien von MedienministerinLeuthard und der SRG werden vom Volk jedoch durchschaut. Und vor kritischen Journalisten halten die doppelzüngigen Schlaumeiereien nicht stand. Eine kurze Tour durch den Blätterwald.

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«400 Franken sind immer noch zu viel!»

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«Ein Zeichen gegen die Masslosigkeit: Wie gross und wie mächtig soll die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) noch werden? Schliesst man auf das Verhalten des Bundesrates in den letzten Jahrzehnten, sind dem Wachstum des öffentlich-rechtlichen Riesen keine Grenzen gesetzt. Obwohl die SRG aufgrund der hohen Zuwanderung Jahr für Jahr steigende Einnahmen aus dem Gebührentopf verzeichnet, hat die Landesregierung die Gebühren pro Haushalt kein einziges Mal gesenkt.» 
SOLOTHURNER ZEITUNG, 18. MÄRZ 2015

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«Auf Online-Portalen wird die SRG von Usern auffallend heftig (und oft unfair) angegriffen. Jedoch finden sich kaum Politiker, die die SRG kritisieren zu gross ist die Angst, nicht mehr in Sendungeneingeladen zu werden.»
AARGAUER ZEITUNG, 23. MÄRZ 2015

«Rund 20 Prozent des TV-Programms auf SRF1 und rund 60 Prozent von SRF2 bestehen aus internationalen Filmen und Serien – etwa der Krimi-Serie «Salamander» aus Belgien. Das hat nichts mit Service public zu tun. Das würden auch die Privaten bringen – wenn SRF ihnen diese Produktionen nicht mit Gebührengeldern wegkaufen würde.»
AARGAUER ZEITUNG, 23. MÄRZ 2015



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«Trotz unveränderter Gebühren nimmt der öffentlich-rechtliche Gigant SRG jedes Jahr mehr Geld ein. Die Frage ist nur, woher dann das ganze Geld kommt.»
SÜDOSTSCHWEIZ, 18. MÄRZ 2015


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«Wie die da am Schweizer Fernsehen gerade nach dem grössten Schweizer Talent suchen, muss den Gebührenzahler nachdenklich machen. Entweder ist das ein von den Billag-Gegnern genial inszenierter Werbespot zur Abschaffung der Gebühren oder die Produzenten dieser Sendung wollen ums Verrecken ihren Job loswerden. Und das natürlich auf Kosten meiner Nerven!»
NIDWALDNER BLITZ, 19. MÄRZ 2015