Publiziert am: Freitag, 4. März 2016

Mehrere Premieren an jedem Stand

86. internationaler Automobil-Salon – Seit gestern und noch bis am 13. März treffen sich in Genf mal wieder Autofans der ganzen Welt. Rund 120 Premieren gibt es in den Palexpohallen zu bewundern.

Gestern hat Innenminister Bundesrat Alain Berset das diesjährige Gipfeltreffen der Automobilbranche eröffnet. Mit rund 200 Ausstellern aus 30 Ländern deckt der Auto-Salon weit mehr als nur Fahrzeuge ab. Auf einer Fläche von 77 323 Quadratmetern sind Fahrzeuganbieter, Veredler, Designer und Karosseriebauer genauso anzutreffen wie Reifenhersteller, Zubehör- und Ersatzteilanbieter, Betriebsölhersteller und Werkstatteinrichter.

Hier Leistung, dort Ökologie

Wer sich die schönsten Autos ansehen will, wird mitunter auch Mobilität mit andern Mitteln antreffen. So sind neben den Boliden aus den Sportwagenschmieden der ganzen Welt auch sehr energieeffiziente Fahrzeuge zu sehen. Diese können übrigens mit der App «Salon Car Collector» gesammelt werden. Dabei kann ein Ford C-Max gewonnen werden. An separaten Ständen sind die Elektromobile und die sparsamen Fahrzeuge mit alternativer Antriebstechnik (Gas oder Hybrid) zusammengefasst. Da und dort stehen auch seriennahe Fahrzeuge mit Brennstoffzellen-Technik, die mit Wasserstoff als Energie funktionieren.

In der Halle 3 zeigt der Uhrenfabrikant TAG Heuer zahlreiche Rennfahrzeuge, die Geschichte geschrieben haben. Die Halle 7 ist ganz den Profis gewidmet. Hier sind Werkstattausrüster, Anbieter von Dienstleistungen und Ersatzteilen sowie Schmierstoffspezialisten zugegen. Ein neues Standkonzept soll zudem mehr Erlebnisse bieten. Dieses Jahr werden am Genfersee wiederum gegen 700 000 Besucher erwartet.

Jetzt das Erlebnis 
«Auto-Salon» planen

Wer eine Reise an den Auto-Salon plant, kann den Dictionnaire getrost zu Hause lassen. Aber mit Vorteil werden die Zugtickets mit Eintrittsberechtigung vorgängig im Internet gekauft. Das hat den Vorteil, dass die Extrazüge aus der ganzen Schweiz mit den entsprechenden Abfahrtszeiten gleich ausgewählt werden können. Für kleine Kinder gibt es einen Hort. Für die grösseren dürften bereits die Fahrzeuge wichtig sein. Ein Besuch des Auto-­Salons bietet also für alle etwas – bloss Hunde erhalten keinen Einlass.

Roland Hofer

Wissenswertes zum Auto-salon 2016

Elf Tage lang dreht sich die Welt um Autos

Der Salon ist während elf Ausstellungstagen wochentags von 10 Uhr morgens bis 8 Uhr abends und an den Wochenenden von 9 Uhr morgens bis 7 Uhr abends geöffnet. Ein Einzeleintritt kostet 16 Franken (ab 16 Uhr die Hälfte). Kinder bis 16 Jahre, AHV- und IV-Bezüger kommen mit 9 Franken weg. Als idealer Tag für den Salonbesuch wird der Montag, 7. März, empfohlen. Erfahrungsgemäss ist dann der Andrang nicht so gross. Die Tickets sind am einfachsten online zu beziehen. Zahlreiche Extrazüge fahren täglich nach und ab Genf-Flughafen und bringen die Besucher stressfrei an den Salon. Kombitickets der SBB ermöglichen ausserdem die Anfahrt und den Eintritt zu ermässigten Preisen. Wer die Anreise mit dem Auto vorzieht, muss mit Stau rechnen. Es ist den Schildern «P SALON» zu folgen, bis die Polizei die Parkräume zuteilt. In der Parkgebühr ist der Shuttlebus von den Parkhäusern und –arealen zum Palexpo-Eingang und zurück inbegriffen. Informationen zur Verkehrssituation sind auf der Radiofrequenz RTS1 FM 91.2 auch in deutscher Sprache zu erfahren. Im Salon gibt es diverse Verpflegungsmöglichkeiten, die Gebäude müssen bloss von Rauchern verlassen werden.