Publiziert am: 06.09.2019

Mit Selbstvertrauen zurück ins Leben

ARBEIT STATT FÜRSORGE – Wenn Menschen arbeiten wollen, aber nicht können, brauchen sie Unterstützung. Die Ingeus AG hilft Betroffenen dabei, neuen Mut und den Glauben an die eigenen Fähigkeiten wieder zu finden. Und von fitten und motivierten Fachkräften profitieren am Ende schliesslich alle.

Zoran (Name geändert) hat nur einen einzigen Wunsch: Er möchte endlich wieder arbeiten und auf eigenen Beinen stehen können. Unabhängig. Sein Leben empfindet er als wertlos und deprimierend. Die wirtschaftliche Abhängigkeit von der Fürsorge und die Perspektivlosigkeit der letzten vier Jahre mit ein paar Gelegenheitsjobs isoliert ihn auch sozial.

In seiner letzten Festanstellung vor über vier Jahren konnte sich Zoran sich kaum noch konzentrieren und hatte zunehmend Angst, Fehler zu machen. Immer wieder passierte es ihm, dass er nicht richtig verstand, was seine Vorgesetzten von ihm verlangten. Die Angst vor Fehlern wurde panisch. Nach mehreren gesundheitsbedingten Kurzabsenzen bescheinigte ihm sein Hausarzt darauf eine längere Arbeitsunfähigkeit, was aber das Kernproblem natürlich keinesfalls löste – im Gegenteil: Am Ende der unseligen Entwicklung stand dann leider doch die befürchtete Kündigung.

Es folgte eine Abwärtsspirale, von der erfolglosen Jobsuche bis zur Aussteuerung. Erst jetzt bezahlte ihm sein Sozialamt ein Integrationsprogramm bei der Ingeus AG. Dabei hätte es gar nicht so weit kommen müssen.

Training gibt Sicherheit

Nach anfänglich grosser Skepsis von Zoran konnte die Beraterin der Ingeus AG sein Vertrauen gewinnen. Schritt für Schritt erarbeiteten sie gemeinsam Suchfelder, die auf sein Jobprofil passten. Und stiessen dabei auf Möglichkeiten, auf die er selber nie gekommen wäre. Obwohl sie Zorans Talenten gut entsprechen.

In Kursen und Einzelgesprächen begann Zoran langsam wieder, an sich zu glauben. Er lernte, was er bei Bewerbungen künftig anders und besser machen kann und welche Stellen für ihn geeignet sind.

Er lernte, selbstsicher von der Vergangenheit zu sprechen. Dazu absolvierte er Test-Interviews, welche ihm die Angst vor der Gesprächssituation mit einem Arbeitgeber nahmen. Im Selbststudium aktualisierte er seine Office-Kenntnisse. Viel Selbstvertrauen gab ihm auch, dass er sich mit anderen Programmteilnehmern austauschen konnte. Im Gesundheitskurs bei Ingeus trainierte er vor allem praktische Atemübungen, die er immer dann gezielt einsetzen kann, wenn er innerlich unruhig wird. Rückblickend erkannte Zoran, dass es ein grosser Fehler war, aus Angst vor Kritik keine Fragen mehr zu stellen und sich zu verschliessen. Weil seine Beraterin spürte, dass hier ein elementares Hindernis vor Zorans Erfolg lag, trainierten sie solche Situationen fortan.

Belastung auch für Arbeitgeber

Das Beispiel von Zoran zeigt überdeutlich, wie lange und beschwerlich der Weg zurück in die Arbeitswelt sein kann. Je länger ein Mensch arbeitslos ist, desto grösser ist die Verunsicherung bei potenziellen Arbeitgebern und beim Arbeitnehmer selbst. Wenn dann auch noch gesundheitliche Einschränkungen oder andere Hemmnisse dazukommen, dann ist die Langzeit- oder Dauerarbeitslosigkeit oftmals vorprogrammiert. Zorans Geschichte war auch für seinen ehemaligen Arbeitgeber sehr belastend, denn er war lange Zeit krankgeschrieben. Die Tagegelder der Versicherungen genügten nicht, um eine Stellvertretung für Zoran zu finanzieren. Das belastete den ganzen Betrieb, denn seine Arbeit musste ja von den Kolleginnen und Kollegen miterledigt werden. Der Versicherungsfall belastete die Tagegeldversicherung des Betriebs und ein Wechsel der Versicherung hätte für den Betrieb wiederum zu grossen Prämienanstiegen geführt.

Auf KMU zugeschnitten

«Jeder Tag zählt» lautet die Devise von Ingeus, um den oben beschriebenen Leidensweg für Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu verhindern. Zoran hätte die oben beschriebene und sehr belastende Erfahrung gar nicht machen müssen. Sein Arbeitgeber hätte die erlittenen Nachteile überhaupt nicht erleben müssen. Beide haben sie erhebliche Nachteile erlitten, vermeidbare Nachteile!

Für den Arbeitgeber lohnt sich der Einsatz von Ingeus im aktiven Absenzenmanagement für Mitarbeiter, deren Krankheit häufig auch arbeitsbedingt ist. Die Situation klärt sich für alle Beteiligten viel früher, schafft Klarheit und Transparenz, eröffnet neue Perspektiven für alle Beteiligten und löst proaktiv viele Probleme, bevor diese entstehen können. Ingeus kennt die Anforderungen des Arbeitsmarktes, die Sichtweise der Tagegeldversicherungen, die Möglichkeiten der Ärzte, welche die Arbeitsunfähigkeit attestieren, und auch die gesetzlichen Grundlagen der Sozialversicherungen.

Das Unternehmen hat ein modernes Programm entwickelt, das speziell auf Patrons und Geschäftsführer von Kleinunternehmen zugeschnitten ist, welche keine eigenen HR-Spezialisten im Team haben. Das Programm heisst «Job + Perspektive» und bietet den KMU und ihren Mitarbeitern in Zeiten des Fachkräftemangels qualifizierte, aktive Unterstützung an. Damit es nicht so weit kommen muss wie bei Zoran und seinem ehemaligen Arbeitgeber.

Wer das Gefühl hat, dass die eingangs erwähnte Geschichte auch im eigenen Betrieb Realität werden könnte, kann sich von der gut im Arbeitsmarkt vernetzten Ingeus beraten lassen. Wie bei Zoran kann nebst der Unterstützung durch persönliche Berater auch eine begleitende Therapie von anderen Instituten zu einer höheren psychischen Stabilität beitragen. uhl

Die Ingeus AG

Ingeus ist seit Ende der 80er-Jahre tätig und inzwischen international als sozialer Konzern breit aufgestellt, verfügt über eine ansehnliche Palette sehr wirkungsvoller Werkzeuge und Methoden zur Arbeitsintegration sowie Stabilisierung von Beschäftigungsverhältnissen und ist auch interkulturell höchst erfahren und kompetent. In der Schweiz ist die Ingeus AG seit 2009 an verschiedenen Standorten aktiv und betreut jährlich etwa 800 Kunden.

www.ingeus.ch

Eine ERFOLGSSTORY

Über zehn Jahre arbeitete Frau G. (52) in der Administration eines grossen Spitals. Ihr Aufgabengebiet hatte sich im Laufe der Jahre deutlich erweitert, was ihr einerseits gefiel, sie andererseits immer öfter an ihre Grenzen stossen liess. Auch die Pflege ihrer krebskranken Mutter kostete viel Kraft und Energie. Nach einer erneuten Reorganisation mit Vorgesetztenwechsel und dem Tod ihrer Mutter waren die Kräfte von Frau G. erschöpft. Sie war zwei Monate arbeitsunfähig. Nach ihrer Rückkehr gab es im Oktober 2018 eine offene Aussprache mit ihrer neuen Vorgesetzten. Das Resultat war eine einvernehmliche Trennung. Frau G. erhielt das Angebot eines Outplacement-Mandats bei Ingeus. In den Beratungsgesprächen bei der Ingeus wurden alle Themen aufgegriffen, die Frau G. bewegten. In den Fokus wurden jedoch ihre Ressourcen, Bedürfnisse, Neigungen und Träume gerückt. Frau G. blühte durch diesen «Positiv-Talk» nach und nach auf und konnte ihr Selbstvertrauen in eine neue berufliche Zukunft stärken. Zwar klappte es nicht auf Anhieb mit einer neuen Stelle, doch im Februar 2019 konnte Frau G. ein Ingenieurbüro von sich und ihren Fähigkeiten überzeugen, dass sie genau die richtige Mitarbeiterin für den Empfang ist. Mit ihrer Job-Sharing-Kollegin versteht sie sich blendend. Und auch für private Aktivitäten hat Frau G. wieder Energie. Sie belebte ihre sozialen Kontakte, holte ihre Nähmaschine aus dem Keller und belegte einen Nähkurs.

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