Publiziert am: 22.01.2016

Nach dem Urlaub unverletzt zurück

Wintersport – Jedes Jahr registrieren die Unfallversicherungen in der Schweiz 34 500 Schneesportunfälle. Die Suva bietet neu Präventionsmodule an – weil es im Interesse der Arbeitgeber ist, dass die schneesportbegeisterten Mitarbeitenden gesund bleiben.

Das Bein gebrochen, das Handgelenk verstaucht oder die Bänder gezerrt – auf der Skipiste ist ein Unfall schnell passiert. Jedes Jahr registrieren die Unfallversicherungen in der Schweiz 34 500 Schneesportunfälle. Diese Unfälle verursachen nicht nur menschliches Leid, sondern auch Absenzen und hohe Kosten. Dem will die Suva entgegenwirken und bietet neu Präventionsmodule an – weil es im Interesse der Arbeitgeber ist, dass die schneesportbegeisterten Mitarbeitenden gesund bleiben. «Mit Hilfe der Präventionsmodule ist es für Firmen noch einfacher, bewusst etwas gegen Freizeitunfälle zu tun», sagt Samuli Aegerter, Kampagnenleiter Schneesport bei der Suva.

Prävention zahlt sich aus

Die Erfahrung der Suva zeigt, dass sich mit gezielten Präventionsmassnahmen das Risiko von Freizeitunfällen um jährlich bis zu neun Prozent senken lässt. Der Erfolg – weniger Unfälle und auch weniger Arbeitsausfälle – hängt in erster Linie davon ab, ob die Präventionsaktivitäten langfristig angelegt sind. Ein Präventionsmodul beinhaltet alles, damit der Betrieb das Präventionsthema einfach und unkompliziert umsetzen kann. Die notwendigen Unterlagen werden mit der Bestellung des Moduls geliefert.

Es gibt derzeit im Schneesport vier verschiedene Präventionsmodule. Das Modul «Tempomessung: Schneesport-Workshop auf der Piste» eignet sich unter anderem als Attraktion an einem Firmenskitag. «Mit Tempomessungen machen wir den Ski- und Snowboardfahrern bewusst, wie sich die Geschwindigkeit auf den Bremsweg auswirkt», sagt Aegerter. Weiter gibt es die Module «Referat: Schneesportsicherheit», «Schulung: Fit für den Winter – die Top 10» und «PR-Artikel für die Mitarbeiterzeitung». Das Angebot wird auf die Bedürfnisse der Betriebe ausgerichtet.

Film anschauen – 
entscheiden – bestellen

So einfach kann ein Präventionsmodul gewählt werden: Auf der Webseite den Kurzfilm oder die Präsentation über das gewünschte Präventionsmodul anschauen. Die wichtigsten Informationen finden sich zudem in einem Factsheet, inklusive Einsatzmittel und Kosten. Ein Klick genügt, und das gewünschte Modul ist bestellt. Es gibt Module, die nur mit Unterstützung einer Fachperson der Suva durchgeführt werden können (kostenpflichtig). Für die Module, welche selbstständig umgesetzt werden können, finden sich in den entsprechenden «Do it yourself»-Anleitungen alle nötigen Angaben für ein gutes Gelingen.

Die Suva will mit den Präventionsmodulen schützende Faktoren beim Ski- und Snowboardfahren verstärken, damit Schneesportunfälle vermieden, Leid verhindert und Unfallkosten gesenkt werden können.