Publiziert am: 09.03.2018

Neue Technologien und die Industrie 4.0 Küffer Elektro-
Technik (KETAG) ... zu den neuen Technologien

KMU-Transformation – Studie der FHNW Hochschule für Wirtschaft zur Umsetzung der Digitalen Transformation (Teil 4).

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Die FHNW Hochschule für Wirtschaft hat in einer grossen Schweizer Studie die sieben Handlungsfelder der Digitalen Transformation identifiziert. Im Handlungsfeld der «New Technologies» beschreiben Unternehmen den Einsatz von technologischen Plattformen und Software sowie die Anbindung der Informationstechnologie an Industrie- und Konsumentenprodukte als Bestandteil der Industrie 4.0 bzw. des Internet of Things (IoT).

Die Unternehmen bauen ihre Infrastruktur aus, um ihre internen Prozesse zu optimieren und die Produktivität zu steigern. Gleichzeitig stellen sich Firmen die Frage, welche Produkte oder Dienstleistungen sie durch neue technologische Möglichkeiten verbessern bzw. neu anbieten können.

Neue Apps und Softwarelösungen

Zur Effizienzsteigerung innerhalb des Unternehmens und für die Zusammenarbeit mit Partnern investieren Schweizer Firmen mehrheitlich in die Prozessoptimierung, IT-Infrastruktur und interne Kommunikation. Die eingeführte Software umfasst Lösungen aus dem Bereich Enterprise Resource Planning (ERP, in 39% der Firmen), Kollaborations- und Projektmanagement (36%), Business Intelligence und Big Data (33%) sowie Marketing (25%) und Customer Relationship Management (CRM, 22%). Die Investitionen in Kollaborations- und Projektmanagementlösungen zeigen, wie die neuen Technologien eine vernetzte und effizientere Art der Zusammenarbeit ermöglichen.

Zukünftig wird vermehrt in die Prozessoptimierung, das Datenmanagement und die IT-Sicherheit sowie ­weiterhin in Marketing- und CRM-Lösungen investiert.

Industrie 4.0

Neu an der Industrie 4.0 bzw. IoT oder Internet der Dinge ist nicht das Internet, sondern die Things, die intelligent miteinander verknüpft werden und untereinander kommunizieren können. Das IoT stellt gemäss den befragten Unternehmen nicht nur Schnittstellen zwischen Planung, Produktion, Überwachung und Steuerung von Prozessen sicher, sondern ermöglicht auch die Kommunikation zwischen verschiedenen Geräten und dadurch neue Dienstleistungen, welche angeboten werden können. Voraussetzung dafür sind Sensoren und intelligente Produkte, die IoT-fähig sind. Das Potenzial des IoT ist noch lange nicht ausgeschöpft und bietet viele Möglichkeiten und grosse Wachstumschancen für Unternehmen.

Schweizer Firmen identifizieren das Potenzial der neuen Technologien für die Optimierung ihrer Prozesse und der Zusammenarbeit. Zudem werden die Produkte intelligenter durch die Vernetzung. All dies bietet viel Raum für Innovationen.

In Teil 5, der am 6. April 2018 erscheinen wird, beschreiben wir das Handlungsfeld des digitalen Marketings.

Marc K. Peter, Projektleiter FHNW

Peter, Marc K. (Hrsg.) 2017: KMU-Transformation: Als KMU die Digitale Transformation erfolgreich umsetzen. Forschungsresultate und Praxisleitfaden. FHNW Hochschule für Wirtschaft, Olten. Bezug unter:

Fallstudie

Um den Weg in die Industrie 4.0 anzugehen, hat die Firma mit ­
30 Mitarbeitenden ein Projekt zu «Lean Predict» gestartet: mit günstigen Sensoren werden bei einer Kundenapplikation Daten gesammelt und in die Cloud geschrieben. Nun werden die Algorithmen entwickelt, welche aussagekräftige Kennzahlen liefern und so den Kunden eine höhere Produktionssicherheit geben.

Checkliste

n Identifizieren Sie regelmässig die neuen verfügbaren Technologien und testen Sie diese auf deren mögliche Anwendungen und Potenziale hin?

n Haben Sie eine Roadmap erstellt, in der Sie den Einfluss der Technologien auf Ihr Unternehmen beschreiben?

n Identifizieren Sie die Software-Lösungen bzw. Apps, die Ihre Prozesse aktiv unterstützen könnten?

n Haben Sie das Potenzial von Sensoren und Big- Data-Auswertungen diskutiert und die entsprechenden Konsequenzen beschrieben?

n Nutzen Sie die neuen Technologien, um die Zusammenarbeit und Kommunikation mit Teams und Kunden zu optimieren?

Die Sponsoren

Die FHNW Hochschule für Wirtschaft bedankt sich bei den Sponsoren und Forschungspartnern: PostFinance, Abacus, swisscard AECS, Die Post, Dreamlab, Schweizerische Gewerbezeitung, KMU Next und Nemuk.