Publiziert am: 14.12.2018

Noch komfortabler «gondeln»

SAANERSLOCHBAHN – Die neue Saanerslochbahn in Gstaad geht am 15. Dezember 2018 in Betrieb und wird die Gäste künftig mit deutlich mehr Komfort ins Skigebiet bringen. Die Glaspanoramadachkonstruktion ist weltweit die erste ihrer Art.

Nach 40 Jahren Betrieb ist die damals schnellste, modernste und bequemste Gondelbahn am 2. April 2018 auf dem Saanerslochgrat in den verdienten Ruhestand gegangen: Sie macht Platz für eine neue Bahn, die die Gäste noch schneller und bequemer ins Skigebiet rund um Gstaad bringen soll. Die moderne Anlage ist eine Weltneuheit: Sie ist die erste Gondelbahn mit einer Designglasdachkonstruktion. Morgen Samstag,15. Dezember, wird sie feierlich eröffnet. Dabei gibt es für die Bevölkerung auch ein gratis Konzert mit dem Schweizer Singer-Songwriter Nickless.

Neue Seilbahntechnologie

Elf Minuten braucht die neue Saanerslochbahn, um die Fahrgäste auf 1945 Meter zu bringen. Sie ist 675 Meter lang, ausgestattet mit 69 Gondeln und 16 Mästen. Die Bahn bietet dank der neuen D-Linie der Firma Garaventa-Doppelmayer modernste Technik und höchsten Komfort. Die D-Linie ist eine zukunftsweisende Seilbahntechnologie, die den Gästen neben dem Komfort auch einen leisen Betrieb verspricht. Dies liegt an den stossreduzierenden Klemmenrücken, gummigelagerten Laufschienen und einer schallgedämpften Aussenführung. Die Bergbahnbetreiber freuen sich zudem über eine einfache und zeitsparende Wartung. Die Bahn ist nicht nur eine Zubringer- und Beschäftigungsbahn, sondern verbindet die Skigebiete der Skiwelt Gstaad zwischen Zweisimmen und Schönried miteinander.

Die Bauarbeiten verliefen von Beginn an nach Plan. Mit dem Neubau des 29-Millionen-Franken-Projektes wurde im Oktober 2017 begonnen. Im Frühjahr 2018 konnten die Arbeiten nach einer Pause im Winter wieder aufgenommen werden und dank durchdachter Organisation und Logistik gab es trotz des sehr ambitionierten Zeitplans und vieler grosser Herausforderungen – wie beispielsweise den Transport von 4 über 35 Meter langen und je 5 Tonnen schweren Verbundträgern aus Schweizer Holz – praktisch keine Verzögerungen.

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