Publiziert am: 22.05.2015

Prävention lohnt doppelt

ARBEITSSICHERHEIT – Investitionen in die Arbeitssicherheit sind eine rechtliche und moralische Verpflichtung. Erfreulich ist, dass sie sich auch finanziell auszahlen.

Das Thema Arbeitssicherheit löst bei den wenigsten Unternehmern Begeisterungsstürme aus. Zu Unrecht, den Investitionen in den Arbeits- und Gesundheitsschutz lohnen sich für die Betriebe. Währenddem die Zahl der Nichtberufsunfälle und die daraus resultierenden Kosten seit längerer Zeit kontinuierlich ansteigen, konnte im Bereich der Berufsunfallversicherung trotz kräftigem Wirtschaftswachstum ein leichter Kostenrückgang realisiert werden. Davon profitieren die Betriebe einerseits über sinkende Prämien. Andererseits löst jeder Unfall interne Kosten aus, für die die Betriebe selber aufzukommen haben. Auch diese Kosten konnten dank erfreulichem Unfallverlauf spürbar verringert werden. Diese Erkenntnis wird nun auch durch zwei internationale Studien bekräftigt. Jeder Franken, der in die betriebliche Präventionsarbeit investiert wird, macht sich mindestens um das Zweifache bezahlt.

Mehrfacher Nutzen

Jeder erfolgreiche Unternehmer wird bestätigen, dass gesunde und leistungsfähige Mitarbeitende das wichtigste Kapital eines Unternehmens darstellen. Dieses Kapital gilt es zu schützen. Gezielte Präventionsmassnahmen und die richtige Anwendung der persönlichen Schutzausrüstung führen zur nachhaltigen Reduzierung von Gefährdungen und Unfällen.

«KOSTEN FÜR ARBEITS-SICHERHEIT ZU KRITISIEREN, IST DEFINITIV OUT.»

Die Ausfallzeiten des Personals und Betriebsstörungen lassen sich spürbar reduzieren. Arbeits- und Gesundheitsschutz können aber auch mithelfen, das Image von Unternehmen in der Öffentlichkeit zu steigern, die Betriebskultur zu verbessern sowie die Motivation und Zufriedenheit der Beschäftigten zu stärken. Dies steigert letztendlich die Wettbewerbsfähigkeit eines Betriebs. Wichtig ist aber auch der rechtliche Aspekt: jeder verantwortungsvolle Unternehmer schützt sich mit sachgerechten Investitionen im Bereich Arbeitssicherheit vor Klagen und Haftungsforderungen, die sich im Falle schwerer Unfälle existenzbedrohend auswirken könnten. Die Zeiten, in denen Ausgaben für die Arbeitssicherheit kritisch hinterfragt wurden, sollten daher definitiv der Vergangenheit angehören.

Tägliche Anstrengungen nötig

Gemäss Dominique Graber, Präsident des Branchenverbandes swiss saftey, ist es zentral wichtig, dass dieser Erkenntnis auch die richtigen Taten folgen. Es reiche bei Weitem nicht, den Arbeits- und Gesundheitsschutz mit blumigen Worten in Firmenleitbildern zu verankern. Vielmehr müsse das Thema Arbeitssicherheit aktiv und tagtäglich vorgelebt werden. Jeder Arbeitgeber müsse dafür sorgen, dass seine Beschäftigten über die Gefahren und Risiken am Arbeitsplatz ausreichend informiert sind, die nötigen Schutzmassnahmen kennen und über die erforderliche persönliche Schutzausrüstung verfügen.

Kurt Gfeller, Vizedirektor sgv

SWISS SAFETY

swiss safety ist der Schweizerische Branchenverband der führenden Hersteller und Importeure von Persönlichen Schutzausrüstungen (PSA) und seit langen Jahren Mitglied des Schweizerischen Gewerbeverbandes sgv. Die Verbandsmitglieder von swiss safety repräsentieren über zwei Drittel des PSA-Marktvolumens in der Schweiz und bieten mit ihren umfassenden Sortimenten erstklassige und zuverlässige Arbeitssicherheit «von Kopf bis Fuss».