Publiziert am: Freitag, 19. Januar 2018

Saisonaler Effekt Fachkräfte fördern Dual ist attraktiv

AKTUELL

Bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren waren Ende Dezember 2017 gemäss Seco 146 654 Arbeitslose eingeschrieben. Damit stieg die Quote von November auf Dezember um 0,2 Prozentpunkte. Der Anstieg sei ausschliesslich auf ausgeprägte saisonale Effekte zurückzuführen (siehe Artikel links unten).

Der Bund fördert auch 2018 im Rahmen der Fachkräfteinitiative (FKI) Projekte, die einen Beitrag zur besseren Nutzung des inländischen Fachkräftepotenzials leisten. Die Fördermittel belaufen sich auf jährlich insgesamt 400 000 Franken und sind bis Ende 2018 befristet.

Vier Kernbereiche

In den Jahren 2016 und 2017 wurden im Rahmen der FKI insgesamt acht Projekte unterstützt.

Die Auswahl der Projekte wird vom Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) nach vorgängig festgelegten Kriterien getroffen. Insbesondere müssen sich Projekte auf die vier Kernhandlungsfelder der FKI beziehen:

Nach- und Höherqualifizierung entsprechend den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes;

Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie;

Schaffung guter Bedingungen zur Erwerbstätigkeit bis zum Rentenalter und darüber hinaus;

Förderung von Innovationen zur Entschärfung der Fachkräfteknappheit aufgrund höherer Produktivität.

Interessierte können bis zum 15. März 2018 entsprechende Projekte einreichen. Die Teilnahmekriterien und das Gesuchformular zur Ausschreibung sowie weitere Informationen zu den Rahmenbedingungen sind mittels untenstehendem Link abrufbar.

In seiner Publikation «Personen in Ausbildung» (Ausgabe 2017) gibt das BFS an, dass im Schuljahr 2015/2016 rund 365 000 Schülerinnen und Schüler eine Berufsausbildung auf der Sekundarstufe II absolvierten: 62,5 Prozent machten eine berufliche Grundbildung, davon 42 Prozent Frauen. 94 Prozent der Lernenden durchliefen ein Programm, das zu einem EFZ führt, die übrigen Lernenden wählten eine EBA-Ausbildung. Während dieser Periode umfasste das duale Modell 90 Prozent der Lernenden, während die übrigen 10 Prozent eine vollschulische Ausbildung absolvierten. Am häufigsten wurden folgende drei Ausbildungsfelder gewählt: Wirtschaft und Verwaltung (19 Prozent), Gross- und Einzelhandel (12 Prozent) sowie Baugewerbe, Hoch- und Tiefbau (8 Prozent).