Publiziert am: 18.11.2016

«Schlüssel zum Erfolg ist das Machen»

TRAINING FÜR FÜHRUNGSKRÄFTE – Der Kunde Paul Iten, ehemaliger Inhaber der Iten Elektro AG in Münchenbuchsee, schildert, wie er das Managertraining mit helpy-Expertin Lucie Jungi-Saner am Arbeitsplatz erlebte und wovon er profitieren konnte.

Schweizerische Gewerbezeitung: Wie sind Sie im Alter von 54 Jahren auf die Idee gekommen, ein Managertraining bei der helpy-Expertin Lucie Jungi-Saner in Anspruch zu nehmen?

Paul Iten: Alarmzeichen dafür waren die Berge auf meinem Schreibtisch, die körperlichen Beschwerden, die sich nicht mehr «verstecken» lies­se und auch meine Einsicht, dass es so nicht mehr weitergehen konnte. Ich wollte alles immer im letzten Moment erledigen. Zu dieser Zeit war ich in vielen verschiedenen Ämtern tätig (Gemeinde, Berufsverband, regionale Politik, Gewerbeverband etc.) Der durchschnittliche «normale» Arbeitstag dauerte von 6 bis 22.30 Uhr. Meine Familie ertrug all dies mit und ohne Murren.

Welche Erkenntnisse aus dem Training erwiesen sich als besonders wertvoll für Sie?

So banal dies klingen mag, ich befolge das Konzept «Jede einmal in die Finger genommene Sache wirklich zu Ende bringen». Diese Vorgehensweise ist enorm nützlich – trotz der Einfachheit und trotz der verbreiteten Idee, dass dies nicht immer möglich sei. Zum Zeitpunkt des Trainings war ich bereits seit fast 25 Jahren Geschäftsinhaber und meinte zu wissen, wie alles zu bewältigen sei. Ich war überzeugt, dass meine Situation speziell sei und ich nach der Stressphase den Alltag wieder in den Griff bekommen würde. Es war die Einfachheit der tatsächlichen Erledigung von Aufgaben, welche die gewünschte Entlastung und Ordnung brachte. Jeder weiss das! Der Nutzen daraus ergibt sich jedoch nur mit Machen und nicht mit Wissen. Der Schüssel zum Erfolg ist das Machen.

«Durch die praktisch umgesetzte Arbeitsweise blieb die geschaffene Ordnung.»

Was würden Sie als den nachhaltigsten Effekt bezeichnen?

Die Erkenntnis, dass es tatsächlich möglich war, mein über Jahre angehäuftes Chaos am Arbeitsplatz innerhalb von weit weniger als 24 Stunden zum Verschwinden zu bringen. Durch die praktisch umgesetzte Arbeitsweise blieb die geschaffene Ordnung; was auch meine Laune merklich verbesserte.

Wie haben Sie die Begleitung direkt am Arbeitsplatz empfunden?

Lucie Jungi war sehr effektiv in der Stoffvermittlung und nie vorwurfsvoll – obwohl es genug Grund gegeben hätte. Sie war nur am Ergebnis interessiert, das heisst, wie kann das, was zu tun ist, besser erledigt werden. Sie gab Hinweise und hatte Hilfsmittel zur Hand, die unmittelbar in die Arbeitsabläufe eingebunden wurden. Sie blieb ruhig, aber hartnäckig, bis das Ziel erreicht war. Es war für mich ein hohes Ziel, an welches ich am Morgen des Trainingstages nicht mal zu denken wagte.

Wem würden Sie so ein Training empfehlen?

Jeder Führungskraft, die sich überlastet fühlt. Jedem Patron, der auch zu Hause gedanklich eher auswärts bei den Geschäften und den anderen Verpflichtungen weilt. Vor allem aber auch jüngeren Vorgesetzten, die noch keine körperlichen Anzeichen von Stress bemerken. Ganz besonders jedoch all jenen, die diesen Artikel überfliegen und überzeugt sind, dass sie dafür keine Zeit haben, respektive bei denen alles sowieso ganz anders ist. Bei dieser Dienstleistung «Training für Führungskräfte am Arbeitsplatz» gibt es nichts zu verlieren, weder Zeit noch Geld und schon gar nicht das Gesicht. Sich helfen zu lassen, zeugt von Grösse.