Publiziert am: 27.03.2014

Schweizer Mindestlohn
vernichtet Arbeitsplätze

NEIN ZU MINDESTLÖHNEN – Der erneute Angriff auf das Erfolgsmodell Schweiz verlangt 
weltrekordhohe Mindestlöhne – und fördert damit Armut statt Arbeit.

Die Mindestlohn-Initiative verlangt ein staatliches Lohndiktat. Dabei sollen schweizweit gleiche Löhne von mindestens 22 Franken pro Stunde eingeführt werden – egal für wen, egal wofür, egal wo. Sei es in Basel, Bern oder Zürich, in einem Bündner Seitental oder im äussersten Jura: Gleiche Löhne sollen her!

Bei näherem Hinschauen wird schnell klar: Es ist ein vergiftetes Geschenk, das hier verteilt werden soll. Bundesrat und Parlament lehnen die Mindestlohn-Initiative denn auch entschieden ab; ebenso die Wirtschaftsverbände, die Volkswirtschaftsdirektorenkonferenz und die Parteien: SVP, FDP, CVP, EVP, glp und BDP sagen klar NEIN.

Gute Gründe für ein NEIN

Nicht nur hätte ein weltrekordhoher Mindestlohn eine enorme Sogwirkung auf unqualifizierte Stellensuchende aus dem Ausland. Auch im Inland wäre mehr Schaden als Nutzen zu erwarten: Jugendlichen käme der Anreiz abhanden, eine Lehre zu machen – ohne Ausbildung ein sicherer Weg in spätere Arbeitslosigkeit und Armut. Gleichmacherei zwischen Branchen, Regionen und beruflichen Qualifikationen sowie die Aushebelung der bewährten Sozialpartnerschaft – Lohnverhandlungen direkt zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber – sind ein erneuter Angriff auf das Erfolgsmodell Schweiz. Auf solche linken Rezepte gibt es in der Abstimmung vom 18. Mai nur eine Antwort: Ein klares NEIN zu schädlichen Mindestlöhnen.