Publiziert am: 09.02.2018

Sieben von zehn Stellen nicht ausgeschrieben arbeit.swiss ist online Auge auf Arbeitsmarkt

aktuell

Rund 70 Prozent der Stellen werden laut der Arbeitsmarktbeobachtung Ostschweiz, Aargau, Zug und Zürich AMOSA nicht ausgeschrieben. Die Zahlen stammen aus dem Jahr 2015. Die Gründe für den sogenannten «verdeckten» Arbeitsmarkt sind vielfältig: Entweder wird auf eine öffentliche Ausschreibung verzichtet, weil der administrative Aufwand zu gross ist oder weil bereits eine passende Initiativbewerbung eingegangen ist. Es lässt sich deshalb nicht ­pauschal sagen, es sei gut oder schlecht, dass Stellen nicht öffentlich ausgeschrieben werden. Gemäss dem Zürcher Wirtschaftsmonitoring werde das Ausschöpfen von beruflichen oder persönlichen Kontakten den Stellensuchenden vermehrt als Strategie empfohlen.

Seit dem 23. Januar ist das neue Webportal der Arbeitslosenversicherung ALV online. Die bisherige Adresse www.treffpunkt-arbeit.ch leitet auf die neue Seite weiter, die optisch deutlich weiterentwickelt wurde.

Ab sofort wird arbeit.swiss die zentrale Drehscheibe zum Thema Arbeit für Stellensuchende, Arbeitgeber, Arbeitsvermittler, Institutionen und Medien. Die neue Plattform sei ein weiterer Schritt zur digitalen und nutzerorientierten Verwaltung, meldet das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO. Dies im Rahmen der nationalen E-Government-Strategie. Für 2018 und 2019 sind schrittweise weitere Online-Services geplant.

Die Online-Stellen-Plattform auf arbeit.swiss wird für Arbeitgeber und RAV zum zentralen Werkzeug zur Umsetzung der Stellenmeldepflicht. Zudem werden in Zukunft laufend die aktuellsten Informationen darauf bereitgestellt. Mit der Einführung der Stellenmeldepflicht per 1. Juli 2018 werden dann auch unterstützende Funktionalitäten online und in den Applikationen der ALV zur Verfügung gestellt werden.

Wie hat sich die Arbeitsmarktbeteiligung von Jugendlichen, Eltern und älteren Personen in der Schweiz in den letzten Jahren entwickelt? Weshalb ist die Zuwanderung rückläufig? Welche Folgen hat die Digitalisierung? Mit dem «Brennpunkt Arbeitsmarkt» legt der Schweizerische Arbeitgeberverband eine umfassende Analyse wichtiger Kennzahlen des Arbeitsmarkts vor, auf deren Basis aktuelle, arbeit­geberpolitisch relevante Themenfelder erörtert werden. Die Publikation kann kostenlos sowohl in deutscher als auch französischer Sprache beim Schweizerischen Arbeitgeberverband bezogen werden.