Publiziert am: Freitag, 20. März 2015

«Unsere Existenz ist gefährdet»

NEUE BILLAG-MEDIENSTEUER – Im Tierheim beider Basel werden bis zu 400 Tiere versorgt. Das straffe Budget verträgt keine zusätzlichen Ausgaben – schon gar keine absurde neue Steuer.

Im Tierheim beider Basel in Münchenstein werden im Durchschnitt täglich rund 300 Tiere betreut – zu Spitzenzeiten bis zu 400. Dabei sorgen insgesamt 32 Mitarbeitende für das Wohl der dort gestrandeten Lebewesen. Die Kosten im Griff zu halten, ist nebst dem Hegen und Pflegen der Vierbeiner eine tägliche Herausforderung. «Es ist unsere Aufgabe, allen Schützlingen einen optimalen Aufenthalt im Tierheim zu ermöglichen. Es dürfen keine Einschränkungen durch Einsparungen während des zeitlich begrenzten Aufenthaltes bei der medizinischen Versorgung, der Pflege oder der Unterkunft gemacht werden. Eine tiergerechte Haltung und das Einhalten der gesetzlichen Vorschriften haben absolute Priorität», betont Sandra Müller vom Tierheim beider Basel.

«Die neue Billag-Mediensteuer würde die Existenz unseres Vereins gefährden.»

Finanzielle Spenden, Legate, Stiftungsbeiträge und Sachspenden seien unerlässlich, um das straffe Budget in Gleichgewicht zu halten und die Führung des Tierheimes und des Tierschutzvereins zu gewährleisten, erklärt Müller. Während der Arbeit müssten sich ihre Mitarbeitenden voll und ganz auf ihre Arbeit mit den Tieren konzentrieren können. «Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, während der Arbeitszeit auf Kosten unserer Spender, Gönner, Mitglieder, Paten und freiwilligen Helfenden TV zu schauen und Radio zu hören», sagt Sandra Müller und unterstreicht: «Die neue Billag-Mediensteuer würde die Existenz unseres Vereins gefährden.»

ABSURDE BILLAG-ABZOCKEREI

Kämpfen Sie aktiv mit uns für ein NEIN!

Am 14. Juni stimmen wir über die neue Billag-Mediensteuer ab. Kämpfen Sie aktiv mit uns gegen diese absolut ungerechtfertigte finan­zielle Zusatzbelastung der Schweizer KMU-Wirtschaft. Zeigen Sie auf, wie absurd diese Abzockerei in Ihrem Betrieb wäre. Schildern Sie kurz, weshalb bei Ihnen niemand TV schaut – und senden Sie Ihr kurzes Statement zusammen mit einem (Handy-)Foto der entsprechenden Arbeitssituation (z. B. Ihr LKW-Chauffeur am Steuer, Ihr Installateur auf der Leiter oder Ihr Polymechaniker beim Fräsen etc.) an
l.ravani@sgv-usam.ch

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