Publiziert am: Freitag, 18. März 2016

Vernetzen und auf den Zahn fühlen

Forum christlicher Führungskräfte – Es wird das Mekka von Verantwortungsträgern aus dem Gewerbe, die ethische Prinzipien im Geschäftsalltag leben: Das Forum 2016 in Bern.

Das Forum christlicher Führungskräfte erlebt bereits seine dritte Auflage – dieses Jahr zum Thema «Vision trifft Ressource» am Freitag und Samstag, 18. und 19. März, im Berner Kongresszentrum Bernexpo. Der organisierende nationale, überkonfessionelle, branchen- und parteiübergreifende Verein hat über 30 Referierende verpflichtet.

Gewerbevertreter liefern Impulse

Zu den Gewerbevertretern, die wertvolle Impulse vermitteln, gehört etwa der Fensterunternehmer Markus ­Wenger aus Wimmis, der von besonderen Glaubenserfahrungen berichtet, die sich auf den Geschäftsalltag ausgewirkt haben. Auf dem «heissen Stuhl» sitzt anlässlich des CEO-Podiums Sylvia Flückiger-Bäni: Ihr kann man bereits jetzt spannende Fragen stellen, die am Forum beantwortet werden. Flückiger-Bäni ist Aargauer Nationalrätin und Mitglied des Vorstands des Schweizerischen Gewerbeverbands. Ein weiterer Höhepunkt des Forums 2016 dürfte überdies das Referat von Stephan Feldhaus, dem Kommunikationschef des Pharmakonzerns Roche, sein. Er bringt den Inhalt seiner Gedanken auf den Punkt: «Eine Wirtschaft, die nicht dient, dient zu nichts.» In diesem Sinne will das Forum Verantwortungsträgern eine Hilfe bieten, um Visionen ethisch vertretbar umzusetzen und die passenden Ressourcen zu finden. Besonders interessante Plattformen hierfür sind etwa das Start-up-Forum und das Ressourcen-Forum vom Freitagnachmittag.

Gewerbedirektor
im Patronatskomitee

Als Privatperson sitzt Hans-Ulrich Bigler, Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbands, im Patronatskomitee des Forums. Er teile damit das Ziel des Forums, Verantwortungsträger darin zu unterstützen, gesellschaftspolitische Verantwortung für die Gemeinschaft und das Staatswesen wahrzunehmen: «KMU in der Schweiz haben schon lange bewiesen, dass sie sich sozialethisch engagieren.» Es sei wichtig, dass sich KMU am Forum christlicher Führungskräfte vernetzen. Weiter ist Bigler überzeugt, dass das eigene Handeln immer auch Auswirkungen auf das breite Umfeld habe. Dies müsse in die eigene Entscheidungsfindung einfliessen. Gerade in verantwortungsvollen Positionen sei es von zentraler Bedeutung, dass der Mensch nicht das Mass aller Dinge sei, sondern sich immer auch einer «höheren Macht» gegenüber verpflichtet wisse.