Publiziert am: 25.04.2014

Weniger Arbeitslosigkeit im März 2014 Neues Tool hilft 
bei Jobsuche Mehr Konkursverfahren als 2013

Aktuelles

Gemäss den Erhebungen des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO waren Ende März 2014 142 846 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren RAV eingeschrieben. Dies entspricht 6413 Personen weniger als im Februar. Die Arbeitslosenquote sank damit von 3,5 Prozent auf 3,3 Prozent im März. Gegenüber März 2013 erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 3853 Personen, dies entspricht 2,8 Prozent. Die Jugendarbeitslosigkeit bei den 15- bis 24-Jährigen verringerte sich um 8,1 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht dies einem Rückgang um genau fünf Prozent. Insgesamt wurden im März 2014 199 911 Stellensuchende registriert, 6023 weniger als im Vormonat. Die Zahl der bei den RAV gemeldeten offenen Stellen erhöhte sich um 699 auf 14 741.

Das neu aufgeschaltete Tool «Jobsuche: Du kannst!» vom Online-Netzwerk feel-ok.ch – einer Facheinheit der Schweizerischen Gesundheitsstiftung RADIX – soll Jugendlichen helfen, den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu finden. Das Tool soll dabei helfen, Vorurteile bei der Vergabe von Lehrstellen zu minimieren. Die Plattform gibt den Jugendlichen dabei hilfreiche Tipps, wie sie ihre allfälligen Schwächen in Stärken umwandeln können. Auch aufbereitet sind Informationen über zahlreiche gesundheits- und gesellschaftsrelevante Themen. Dies in Form von Texten, Spielen und Tests. In erster Linie wendet sich «Jobsuche: Du kannst!» an Jugendliche, weiter aber auch an deren Eltern und Lehrpersonen.

Gemäss den jüngsten Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik BFS wurden im Jahr 2013 insgesamt 12 478 Konkursverfahren eröffnet. Dies entspricht einer Zunahme von 3,9 Prozent gegenüber 2012. Ein grosser Teil der Zunahme an Konkursfällen ist auf nicht im Handelsregister eingetragene Konkurse zurückzuführen. Der grösste Anstieg wurde dabei mit 13,6 Prozent im Kanton Tessin verzeichnet. In der Nordwestschweiz betrug der Anteil 9,9 Prozent. Der Betrag der finanziellen Verluste aufgrund von Liquidationsverfahren ging im Jahr 2013 um rund 330 Millionen Franken zurück und erreicht den tiefsten Stand seit 1994.