Publiziert am: Freitag, 26. Januar 2018

Win-win-Sitution für Kunden und Unternehmer

No billag – Mit der jetzigen Struktur landet nur ein geringer Anteil der Mediensteuer bei privaten Medienfirmen. Künftig «dürfen» Unternehmen den Rest übernehmen.

«Weshalb sollen wir für eine Leistung zahlen, die wir weder nützen noch in Auftrag gegeben haben?» Das fragen sich viele junge Schweizerinnen und Schweizer und sprechen sich deshalb für ein JA am 4. März aus. So zum Beispiel Jessica Brestel, Medizinstudentin, Vizepräs. Jungfreisinnige Stadt Zürich: «Die Abschaffung der Billag-Mediensteuer setzt eine enorme Kaufkraft von 1,35 Milliarden Franken frei. Ein Betrag, der in Zukunft frei nach Kundenwunsch auch für KMU oder in Investitionen wie Weiterbildungen eingesetzt werden kann. Mit der jetzigen Struktur landet nur ein geringer Anteil der Mediensteuer bei privaten Medienfirmen. Die Quasireduktion auf 365 Franken bedeutet nicht etwa eine Kürzung der Steuer. Zukünftig ‹dürfen› Unternehmen den Rest übernehmen. Diese werden ohnehin doppelt belastet: der Inhaber als private und die Firma als juristische Person. Auch werbetechnisch werden KMU mit der Annahme von ‹No Billag› profitieren: Die Produktionskosten der SRG sind nämlich so hoch, dass sich nur grössere Unter­nehmen die Billag-finanzierte Werbung leisten können. Mit dem Ende der monopolartigen Situation und dem freiwerdenden Werbefranken werden zukünftig auch kleinere (und regionale) Medienhäuser KMU-Werbung anbieten können. Eine Win-win-Situation für den Kunden und die Unternehmer!»