
RAUMPLANUNGSGESETZ – Nach der Annahme der Revision begleitet der sgv nun die Umsetzung. Gefragt ist gesundes Augenmass, an Möglichkeiten fehlt es theoretisch nicht.

Künftige Raumplanung - Nach dem Scheitern des Referendums geht es darum, das revidierte RPG möglichst optimal umzusetzen. Dazu braucht es einen runden Tisch unter Einbezug der Wirtschaft.

JEAN-FRANÇOIS RIME – Nach der RPG-Abstimmung setzt sich der sgv-Präsident dafür ein, dass gegebene Versprechen eingehalten werden und die Umsetzung mit Augenmass erfolgt.

Raumplanungsgesetz RPG – Nach der Zustimmung zur Gesetzesrevision beginnt das Tauziehen um die einschlägige Verordnung. Das Gewerbe will am runden Tisch mitreden.

reaktionen aus gewerbekreisen - Die Annahme der RPG-Revision wird generell als ein schwerer Nachteil für Mittelstand und gewerbliche Wirtschaft empfunden. Man fürchtet aber auch das finanzielle Risiko und sieht die Eigentumsgarantie bedroht.

Experten warnen – Diverse Gutachten zeigen, dass ein Ja zur Revision des Raumplanungsgesetzes negative Auswirkungen haben muss. Doch die unangenehmen Tatsachen werden von den Befürwortern unter den Teppich gekehrt.

RPG-Revision - In neun Tagen kommt die völlig missratene Vorlage zur Abstimmung. Nur ein wuchtiges Nein kann eine wirtschaftsfeindliche und bürokratische Entwicklung verhindern.

STARKER WIDERSTAND - Der Kanton Wallis wehrt sich mit Händen und Füssen gegen das Raumplanungsgesetz der Eidgenössischen Räte: Mit viel Herzblut kämpft Jean-Pierre Bringhen, CEO der Bringhen-Gruppe in Visp, gegen diese Gesetzesrevision.

Abstimmung vom 3. März - Im Endspurt der Kampagne zeigt sich, dass die Befürworter des neuen Raumplanungsgesetzes (RPG) die Öffentlichkeit unfair täuschen.

RPG-REVISION NEIN - «Durch die RPG-Revision wird nicht weniger Land verbaut, sondern einmal mehr der Standort Schweiz unnötig verteuert und die Konkurrenzfähigkeit der Exportbetriebe auf dem Weltmarkt verringert», sagt alt Nationalrat Werner Messmer.