Publiziert am: 13.02.2026

Finanzverwaltung für KMU verbessern

SWITRECO AG – Die Basler Treuhandspezialisten schaffen einen neuen Markt in der digitalen Finanzverwaltung für KMU. Der Fokus liegt dabei auf der gesetzeskonformen, volldigitalen Treuhandabwicklung und betriebswirtschaftlicher Beratung im Abomodell. So können sich KMU auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren. Der Treuhänder entwickelt sich zum Finanzpartner für KMU.

Die SWITRECO AG mit Hauptsitz im Basler Messeturm bietet Schweizer KMU eine moderne digitale Finanzverwaltung an. «Wir sehen uns als Sparringspartner der Schweizer KMU, der ihnen eine Finanzverwaltung ermöglichen kann, welche bis anhin fast nur in Grossunternehmen vorbehalten war», erklärt CEO Stefan Jakob. Der Vertriebsexperte gründete das Unternehmen zusammen mit Finanzexperte Denzi Sengül im April 2024 in Basel. «Unsere Kundinnen und Kunden sollen sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Wir stellen mit unserer externen Finanzabteilung die Basis für strukturiertes Wachstum.» Das Erfolgsrezept des noch jungen digitalen Treuhandunternehmens mit Standorten in Basel, Wettingen und Hergiswil besteht aus einem komplett digitalen All-in-one-Treuhandkonzept zur monatlichen Fixpauschale sowie einer ausgeprägten Macher-DNA. Dazu Jakob: «Wir wollen klare Ergebnisse und einen deutlichen Mehrwert für die KMU liefern.» Das Unternehmen ist mit der rückwirkenden Übernahme und Integration der beiden Delphin-Treuhand-Gesellschaften per 1. Januar 2025 bestens aufgestellt.

«Wir wollen klare Ergebnisse und einen deutlichen Mehrwert für die KMU liefern.»

Hauptgeschäft von SWITRECO ist die Übernahme von Finanzabteilungen mit sogenannter Treuhand+-Abos mit Fokus auf Finanz- und Lohnbuchhaltung, Mehrwertsteuer und Jahresabschlüsse sowie Reporting. Weiter bieten die Treuhandspezialisten mit ihren CFO-Services auch strategische Finanzunterstützung – Budget, Forecast, Liquiditätsplanung etc. – an und unterstützen ihre Kunden bei allen rechtlichen Belangen wie Firmengründung, Gesellschaftsrecht, Arbeitsrecht und so weiter.

Mehrwert für KMU-Wirtschaft

Die Schweizer Treuhandlandschaft ist stark fragmentiert und geprägt von Tausenden kleinen, lokalen Treuhandbüros, die historisch gewachsen sind und meist sehr personenabhängig arbeiten. Viele dieser Anbieter sind fachlich solide, aber nur begrenzt digitalisiert, arbeiten mit manuellen Prozessen und stundenbasierter Abrechnung, was für KMU oft Intransparenz, Abhängigkeiten und steigende Kosten bedeutet. «Die Branche befindet sich in einem Transformationsprozess – weg vom klassischen Treuhänder als reaktiver Buchhalter, hin zum datengetriebenen Finanz- und Wachstumspartner für Schweizer KMU», weiss Jakob. «Die digitale Automatisierung in Buchhaltung und Treuhand ist der zentrale Hebel, um betriebswirtschaftliche Beratung überhaupt wirksam zu machen», betont er. Denn sie verlagert den Fokus von reiner Administration hin zu Analyse, Steuerung und unternehmerischen Entscheidungen. Ebenso reduziert eine digitale Automatisierung Kosten und Zeit für manuelle Tätigkeiten und erhöht den Fokus und die Datengrundlage, um proaktive und strategische Geschäftsentscheidungen zu treffen.

Fokus auf den Schweizer Markt

SWITRECO revolutioniert den digitalen Finanzmarkt und bietet Schweizer KMU eine professionelle Finanzabteilung mit monatlichem Reporting. Das Angebot basiert auf einem transparenten Abo-Modell zum Fixpreis ohne versteckte Kosten. «Ziel ist es, kleinere Unternehmen sowie Scale-ups mit 11 bis 100 Mitarbeitenden langfristig zu entlasten und ihnen denselben Grad an finanzieller Kontrolle und Übersicht zu bieten, wie sie Mittelstands- und Grossunternehmen bereits kennen», erklärt der CEO. SWITRECO bietet mit seinen Dienstleistungen KMU damit die Möglichkeit zum Full-Outsourcing. «Jedes Unternehmen bekommt die Chance, nicht nur eine topmoderne Finanzverwaltung zur fixen Monatspauschale zu erhalten, sondern sich vermehrt auf das Kerngeschäft fokussieren zu können.»

SWITRECO konzentriert sich auf Kundinnen und Kunden in der Deutschschweiz. Alle Server und Daten werden ausschliesslich in der Schweiz betrieben, was höchste Standards in Bezug auf Datenschutz und Datensicherheit gewährleistet. «Wir setzen auf den Schweizer ERP-Anbieter Abacus als technologische Basis», betont Jakob.

Zu den Kunden gehören frisch gegründete und ambitionierte Start-ups, stark wachsende Scale-ups und etablierte KMU. Dazu gehören Dienstleistungsunternehmen sowie Handwerksbetriebe, aber auch Betriebe aus den Bereichen Gastronomie, Lifestyle und dem eCommerce. «Aktuell haben wir über 100 Kundinnen und Kunden, davon sind über 70 Prozent etablierte Schweizer KMU mit 11 bis 100 Mitarbeitenden», freut sich Jakob. Die restlichen 30 Prozent unterteilen sich in junge Start-ups und kleinere Dienstleistungsunternehmen.

Vollständig papierlos und hybrides Arbeitsmodell

Nachhaltigkeit ist ein zentraler Bestandteil des SWITRECO-Arbeitsalltags. «Wir leben die Digitalisierung und arbeiten seit Unternehmensbeginn vollständig papierlos, unter anderem dank unseres digitalen Briefkastens, den wir auch in unseren Treuhandmandaten einsetzen», erklärt Jakob. Zusätzlich setzt SWITRECO auf ein hybrides Arbeitsmodell mit einer Kombination aus Remote-Arbeit und Präsenz vor Ort. «Das schont Ressourcen und reduziert Emissionen.»

«Wir schaffen Effizienzen und Transparenz.»

Der Fachkräftemangel ist die grösste Herausforderung für das Unternehmen: «Wir sind ständig auf der Suche nach neuen Mitarbeitenden, da sich unsere Treuhand+-Abos einer grossen Nachfrage erfreuen.»

Die Finanzspezialisten sind voll auf Kurs. Und haben noch einige Projekte in der Pipeline: «Die nächsten grösseren Projekte sind die Weiterentwicklung der Treuhand-Abos im Bereich des Reportings, Controllings sowie KMU-Benchmarkings. Ebenfalls möchten wir unsere CFO- und Legal Services stärken.»

Corinne Remund

www.switreco.ch

UNNÖtIGE REGUlierungen

«Wir müssen flexiblen Arbeitsmarkt stärken»

Der Schweizerische Gewerbeverband sgv setzt sich für flexiblere Arbeitszeiten ein, um die Wettbewerbsfähigkeit der KMU zu stärken und eine effiziente Jahresarbeitszeit zu ermöglichen. Gefordert werden weniger starre Regelungen, Erleichterungen bei der Sonntags-/Nachtarbeit sowie Anpassungen an moderne Arbeitsformen wie Homeoffice, um die Bedürfnisse der Branche nach Flexibilität zu erfüllen. Besonders betroffen davon ist auch die Branche der Treuhänder. «Das heutige Arbeitsgesetz ist in Branchen wie uns Treuhänderinnen und Treuhändern kaum sinnvoll praktikabel», untermauert CEO Stefan Jakob die Forderung nach einer Anhebung der Höchstarbeitszeiten, wie sie der sgv schon lange fordert. «Wir müssen über den Jahreswechsel und im Frühjahr länger arbeiten können, wenn beispielsweise mit den Jahresabschlüssen und den Steuererklärungen regelmässig viel Arbeit da ist. In den Sommermonaten nimmt das Volumen systembedingt stark ab. Hier brauchen wir zugunsten der Arbeitgeber und der Mitarbeitenden mehr Flexibilität.» CR

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