Gleich an mehreren Orten in der Schweiz kann man diesen Winter in einem Iglu oder in einem Iglu-Dorf übernachten. Die Iglu-Dorf-Saison hat Ende Dezember begonnen – und dieses Jahr ist sie ganz besonders: «Wir feiern 30 Jahre zauberhafte Erlebnisse zwischen Schnee und Eis. Die Gäste zahlreiche können unvergessliche Momente, atemberaubende Sonnenuntergänge und natürlich jede Menge köstliches Käsefondue geniessen», freut sich Géraldine Pucken, Medienverantwortliche der Iglu-Dorf GmbH in Stansstad. Momentan läuft noch bis Ende April die 31. Wintersaison. Die Erfolgsgeschichte aus Schnee, Vision und Abenteuerlust fand ihren Anfang im Winter 1995/96 hoch über Scuol, als Snowboardlehrer Adrian Günter ein Iglu baute, um darin zu übernachten. Was als einfaches Schnee-Experiment begann, ist heute ein ganz besonderes Unternehmen mit fünf Standorten in der Schweiz (Gstaad, Davos-Klosters, Zermatt), in Österreich (Innsbruck Kühtai) und in Deutschland (auf der Zugspitze).
Jedes Iglu-Dorf ist auf seine Weise einzigartig, und doch fühlt sich jedes wie ein vertrautes Zuhause aus Schnee an. «In den letzten 30 Jahren hat sich viel getan, neue Ideen sind entstanden, und die Iglu-Dörfer haben sich weiterentwickelt. Sie sind heute definitiv luxuriöser als in den Anfangszeiten», sagt Pucken. Die Entstehung der Iglu-Dörfer ist jedes Jahr ein Gemeinschaftsprojekt. Viele aussergewöhnliche Menschen aus unterschiedlichsten Nationen – sogar aus Alaska und Kanada – arbeiten in den Iglu-Dörfern. Sie investieren rund 3000 Arbeitsstunden pro Saison und Standort, um ganze Dörfer aus Schnee zu erschaffen. In den Iglu-Dörfern werden jährlich insgesamt ca. 4,5 Tonnen Käsefondue verzehrt. Das grösste Iglu der Welt stand 2016 in Zermatt und war 10 Meter hoch mit 12,9 Metern Durchmesser und 1387 Schneeziegeln – ein Guinness-Weltrekord. Bis jetzt wurden über 20 Hochzeiten in den Iglu-Dörfern der Iglu-Dorf GmbH gefeiert.
Schlafgemach aus Schnee
Die Übernachtung in einem Iglu ist immer ein Erlebnis. Ausgestattet mit Thermomatten und warmen Expeditionsschlafsäcken ist der Komfort selbst bei frostigen Temperaturen gewährleistet. Nicht nur die Augen, auch der Gaumen kommt in den Iglu-Dörfern auf seine Kosten. Die Iglu-Restaurants servieren lokale Delikatessen und wärmende Getränke. Beim Schneeschuhlaufen erkunden die Gäste das Winter Wunderland und regen den Appetit an. Von den musikalischen Darbietungen bis zu sportlichen Wettkämpfen – in den Iglu-Dörfern finden regelmässig Veranstaltungen statt. Dazu gehören auch Fondue-Abende mit Fackelabfahrten oder ein nächtlicher Spaziergang in der Stille. Auch in dieser Saison ist die Iglu-Kunst ein besonderes Highlight: In jedem Iglu-Dorf ist ein neues Kunstthema mit einzigartigen Skulpturen und Formen entstanden.
Iglu-Dorf Davos-Klosters
Unter dem Leitmotiv «Zirkus» haben sich Bar, Lounge, Restaurant und Zimmer in ein poetisches Winter-Zirkuserlebnis verwandelt – von Clowns, Artisten und Tierfiguren über Trapezakte und Eiskarussells bis hin zur menschlichen Kanonenkugel. Jedes Iglu erzählt dabei seine eigene Zirkusgeschichte. So wird der Zirkus inmitten der Alpen auf eine eigentümliche Weise neu erlebbar.
Geöffnet bis: 5. April 2026
Kunstthema: Zirkus
Schlaf-Iglus: 30 Personen
Sitzplätze Iglu-Restaurant: 30 Personen
Iglu-Dorf Kota: 30 Personen
Iglu-Dorf Gstaad
Die Kunst erzählt von Bewegung in all ihren Facetten und spielt mit der Spannung zwischen Stillstand und Aufbruch – zu Fuss, mit Fahrzeugen, in der Luft oder in völliger Stille. Im Iglu-Restaurant greifen beispielsweise überdimensionale Schneezahnräder ineinander und lassen die Zeit scheinbar stillstehen.
Geöffnet bis: 5. April 2026
Kunstthema: ON THE GO
Schlaf-Iglus: 38 Personen
Sitzplätze Iglu-Restaurant: 80 Personen
Iglu-Dorf Kota: 24 Personen
Iglu-Dorf Zermatt
Hier entdecken die Gäste eine Sammlung der schönsten Kunstwerke aus den letzten 20 Jahren und tauchen ein in ein einzigartiges «Best of» des Iglu-Dorfs Zermatt. In der Suite thront ein freundlicher Bison über dem Schneebett, im Romantik-Iglu umarmt sich liebevoll ein Schwanenpaar. Internationale Künstlerinnen und Künstler sind für die beeindruckenden Werke verantwortlich. Der majestätische Hirsch wurde von Seveline Beauregard aus Kanada geschaffen – für sie ist es bereits die sechste Iglu-Dorf-Saison.
Geöffnet bis: 5. April 2026
Kunstthema: 20 Years of Love
Schlaf-Iglus: 20 Personen
Iglu-Aussenterrasse: 32 Personen
LiegestĂĽhle: 80 Personen
Auch der Klimawandel macht vor den Iglu-Dörfern nicht Halt. So musste der beliebte Standort in Engelberg am Fusse des Titlis 2018 wegen zu milder Winter geschlossen werden. «Doch wir lassen uns nicht entmutigen: Mit Kontinuität, Kreativität und echter Handarbeit machen wir den Winter weiterhin erlebbar – und schaffen jedes Jahr neue Schneekunstwerke, die in Erinnerung bleiben», betont Pucken.
Corinne Remund
www.iglu-dorf.com