Publiziert am: 03.07.2026

Ein Hauch von James Bond

Spektakulärer Fall – Wie Christian Mönch ein Artefakt von 50 Millionen Dollar im Rahmen eines Krypto-Betrugs im Nahen Osten aufspürte.

Die Geschichte klingt im ersten Moment wie aus einem James-Bond-Film und deshalb surreal. Doch sie hat sich so ereignet. Christian Mönch wurde 2024 von der World Association of Detectives (W.A.D.), der internationalen Vereinigung für Privatdetektive und Sicherheitsorganisationen, als «Ermittler des Jahres» nominiert – weltweit. Und zwar für das Ergebnis einer «Operation, die alles verlangte: taktisches Gespür, psychologische Präzision und blitzschnelle Ausführung», wie er erzählt und auch auf seinem LinkedIn-Account berichtet.

Konkret handelte der Fall von einem globalen Krypto-Betrug, bei dem es um ein kulturell bedeutendes Artefakt im Wert von 50 Millionen Dollar ging. Mönch hatte lediglich sieben Tage Zeit, dieses wertvolle Objekt in einem Land mit mehreren Millionen Einwohnern im Nahen Osten aufzuspüren – ohne vorherige Hinweise auf seinen genauen Aufenthaltsort. «Mithilfe fortschrittlicher strategischer Kartierung und Open Source Intelligence gelang es mir, es in einer Hochsicherheitsumgebung ausfindig zu machen.»

Sorgfältige Tarngeschichte

Er bezog in den exklusivsten Luxushotels der Welt Quartier und nutzte eine sorgfältig ausgearbeitete Tarngeschichte, um sich mit der Zielperson anzufreunden. «In der Welt des elitären Luxus ist Vertrauen die einzige Währung, die zählt», schreibt Mönch auf seinem LinkedIn-Profil. Danach drang er in den inneren Kreis der Drahtzieher ein und baute die nötige Glaubwürdigkeit auf, um bis ins Herz der Operation vorzudringen.

«Ich freundete mich mit dem ‹Bösewicht› an, und dank meiner guten Beziehung erhielt ich eine Einladung zu einer geheimen, hochkarätigen Auktion. Dort bot ich mit», erzählt er. Durch die Infiltration dieser Veranstaltung konnte er die Dynamik des illegalen Handels dokumentieren und die letzten, entscheidenden Beweise aus erster Hand sammeln – und so innerhalb einer einzigen Woche das scheinbar unauffindbare Objekt finden, die Täter identifizieren und die Mission abschliessen.

«Ich freundete mich mit dem ‹Bösewicht› an.»

Der spektakuläre Fall zeigt, dass die Grenzen zwischen Realität und einem hochspannenden Thriller manchmal verschwimmen können. Für Mönch ist klar: «Die Nominierung ist ein Beweis für die Schweizer Präzision und die Elite-Standards, die wir bei der Detektiv Partner AG hochhalten.»hug

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