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Studie – EasyGov ist heute die zentrale digitale Anlaufstelle für Unternehmen im Kontakt mit Behörden. Eine Studie zeigt, dass die Firmen damit sehr zufrieden sind.
Die Universität St. Gallen hat im Auftrag des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) im August 2026 eine neue periodische Nutzenbewertung der elektronischen Plattform EasyGov veröffentlicht. Die Ergebnisse zeigen deutlich: EasyGov entlastet Schweizer KMU spürbar – sowohl zeitlich als auch finanziell.
EasyGov ist heute die zentrale digitale Anlaufstelle für Unternehmen im Kontakt mit Behörden: Seit dem Start im Jahr 2017 haben sich über 180 000 Unternehmen registriert – mehr als ein Viertel aller Unternehmen in der Schweiz. EasyGov ist ein etabliertes Instrument für die Entlastung von Schweizer KMU. Um den Nutzen und die Wirkung der Plattform zu messen, werden regelmässig Nutzungsbewertungen durchgeführt. Die vorliegende Studie betrachtet den Zeitraum seit der Einführung im Jahr 2017 bis 2025.
Die Studie weist eine hohe Zufriedenheit der Nutzer nach. Insgesamt wird die Plattform EasyGov als funktional und nützlich betrachtet. Die Nutzer nennen als Stärken die Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit, den Zugang über einen einzigen Account sowie die Breite der angebotenen Dienstleistungen.
EasyGov führt für die Unternehmen nachweislich zu Effizienzgewinn. Die Nutzer nennen eine qualitative Verbesserung der Prozessabwicklung, wie auch Zeit- und Kostenersparnisse. Pro Dienst, der über die Plattform abgewickelt wird, sparen Unternehmen im Median rund eine Stunde Arbeitszeit sowie etwa 125 Franken an externen Kosten.
«Seit dem Start von EasyGov beläuft sich der generierte Mehrwert auf rund 46,9 Millionen Franken.»
Daraus ergibt sich ein medianer Gesamtnutzen von rund 190 Franken pro Dienst. Seit dem Start von EasyGov im November 2017 beläuft sich der generierte Mehrwert auf rund 46,9 Millionen Franken.
Mit dem Projekt «Strategische Neuausrichtung EasyGov» (EasyGov 2.0) wird die Plattform umfassend modernisiert und auf die Bedürfnisse der Unternehmen ausgerichtet weiterentwickelt. Mit der neuen technologischen Grundlage können Behörden ihre Leistungen effizienter digitalisieren und schneller auf der Plattform bereitstellen. Für Unternehmen bedeutet dies mittelfristig:
mehr digitale Behördenleistungen an einem zentralen Zugangspunkt
vereinfachte und effizientere administrative Verfahren
geringerer administrativer Aufwand und somit Kosteneinsparungen
Die Neuausrichtung schafft die Voraussetzungen für den weiteren Ausbau von EasyGov als gemeinsame Infrastruktur von Bund, Kantonen, Städten und Gemeinden. Sie unterstützt insbesondere die Umsetzung der Anforderungen des Unternehmensentlastungsgesetzes (UEG), das eine Vereinfachung administrativer Verfahren für Unternehmen vorsieht.
Das Projekt «EasyGov 2.0» startete 2022 und wurde 2024 in die Konzeptphase überführt. Die Freigabe der Umsetzungsphase erfolgte Mitte 2026. Der Go-live von EasyGov 2.0 ist im Herbst 2027 geplant.pd
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