Situation verbessert sich deutlich
Statistik – Ein ab dem 25. Altersjahr erworbener Berufsabschluss ist wichtig für mehr finanzielle Sicherheit. Fünf Jahre später fällt das Einkommen ähnlich hoch aus wie das der gleichaltrigen Bevölkerung.
Berufslehre – Mit drei Millionen Franken stärkt der Bund seit diesem September die betriebliche Bildung. Bis Ende 2028 unterstützt er Kantone und Organisationen der Arbeitswelt dabei, die Ausbildungsqualität und die Ausbildungsbereitschaft der Lehrbetriebe weiterzuentwickeln.
Seit dem 1. September 2026 bis Ende 2028 stärkt der Bund die betriebliche Bildung als zentralen Erfolgsfaktor der dualen Berufsbildung. Mit dem neuen Förderschwerpunkt «Betriebliche Bildung» unterstützt das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) Kantone und Organisationen der Arbeitswelt dabei, die Ausbildungsqualität in den Lehrbetrieben weiterzuentwickeln und die Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen zu fördern. Dafür stehen insgesamt drei Millionen Franken zur Verfügung.
Ausbildungsbereitschaft und Ausbildungsqualität der Lehrbetriebe sind entscheidende Voraussetzungen für den Erfolg der dualen Berufsbildung.
«Eine hohe Ausbildungsqualität macht Lehrstellen attraktiv und stärkt Unternehmen in ihrer Rolle als Ausbildungsbetriebe.»
Um diese langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln, haben die Verbundpartner der Berufsbildung am nationalen Spitzentreffen der Berufsbildung im November 2025 beschlossen, den Förderschwerpunkt «Betriebliche Bildung» zu lancieren. Er ist Teil der Roadmap «Attraktivität der Berufsbildung».
Die betriebliche Bildung ist das Herzstück der dualen Berufsbildung. Sie ermöglicht Lernenden den Erwerb praxisnaher Kompetenzen und leistet einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses. Eine hohe Ausbildungsqualität macht Lehrstellen attraktiv und stärkt Unternehmen in ihrer Rolle als Ausbildungsbetriebe.
Der Förderschwerpunkt verfolgt drei Ziele:
die Akteure der Berufsbildung für die Bedeutung der betrieblichen Bildung zu sensibilisieren,
den Wissensaustausch und die Vernetzung zu stärken sowie
Projekte zur Weiterentwicklung der Ausbildungsqualität in den Lehrbetrieben zu fördern.
Im Mittelpunkt stehen die Stärkung der Lehraufsicht, die Weiterbildung der Berufsbildnerinnen und Berufsbildner, die Begleitung von Jugendlichen sowie die Optimierung der Rahmenbedingungen für Lehrbetriebe.
«Mit dem Förderschwerpunkt leistet der Bund einen konkreten Beitrag dazu, die hohe Qualität der dualen Berufsbildung langfristig zu sichern und ihre Attraktivität für Lernende und Lehrbetriebe weiter zu erhöhen. Ich lade die Verbundpartner ein, ihre Ideen einzubringen und passende Projekte einzureichen», so der Aufruf von Rémy Hübschi, stellvertretender Direktor des SBFI.
Das SBFI setzt den Förderschwerpunkt gemeinsam mit den Verbundpartnern um. Es macht Wissen und bewährte Praxisbeispiele zugänglich, fördert den Erfahrungsaustausch zwischen den Akteuren der Berufsbildung und unterstützt Projekte zur Weiterentwicklung der betrieblichen Bildung finanziell. Förderbeiträge können insbesondere für Vor-, Innovations-, Multiplikations- und Vernetzungsprojekte beantragt werden. Die Projektförderung richtet sich in erster Linie an Kantone und Organisationen der Arbeitswelt.pd
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