Publiziert am: 06.06.2014

Flott unterwegs

FLOTTENVERSICHERUNG – Hat ein Betrieb mehr als fünf Fahrzeuge im Einsatz, ­erleichtert ein Flottenvertrag nicht nur die Administration und optimiert 
die Prämie – er bietet auch viele Hilfen zur Prävention im Strassenverkehr.

Nicht nur Taxiunternehmen und Baufirmen unterhalten einen Fuhrpark – auch ein professioneller Fussballverein wie der Zürcher Grasshopper-Club. «Wir haben 16 Personenwagen und fünf Kleinbusse im Einsatz», zählt Soraya da Fonseca, Leiterin Spielbetrieb, Projekte und Events und Flottenverantwortliche der Neue Grasshopper Fussball AG aus Niederhasli, auf. Die Personenwagen werden von den Spielern und Mitarbeitenden genutzt, mit den Bussen werden die Nachwuchsspieler zu ihren Turnierspielen gefahren. Ein Bus fungiert als Materialbus für die erste Mannschaft.

Wie viele Kilometer die Autos der Grasshoppers im Jahr machen, ist schwer zu schätzen, aber die Schadenquote der Flotte ist erfreulich gering. «Meistens sind es nur Bagatellschäden wie Kratzer an der Karosserie vom Einparken oder Aussteigen», sagt Soraya da Fonseca. Nicht nur deswegen hat sie wenig administrativen Aufwand mit der Flottenversicherung, welche die Grasshoppers Ende 2012 bei der AXA abgeschlossen haben. Denn hier sorgt eine einzige Police für die Absicherung unterschiedlicher Fahrzeuge und individuell versicherbarer Risiken. Hat eine Firma wie der Grasshopper-Club mehrere Fahrzeuge – vom Personenwagen über den Kleinbagger bis zur Vespa – in Betrieb, lohnt sich der Abschluss einer Flottenversicherung. Dabei wird die Verwaltung einfacher und überschaubarer, auch was die Finanzen betrifft.

Ein Flottenvertrag ermöglicht mehr Planungssicherheit in den Finanzen, da pro Fahrzeugart und Versicherungsdeckung eine einheitliche Stückprämie vereinbart werden kann. Unabhängig von Fahrzeugwert, Hubraum oder Gesamtgewicht ist die Prämie für jedes Fahrzeug einer Leistungskategorie gleich hoch, und die Versicherungskosten sind explizit budgetierbar. Im Gegensatz zum Schadenfreiheitsrabatt bleiben die Prämien immer gleich.

«Driving at work»

«Natürlich gibt es auch Flotten, die schon branchenbedingt eine höhere Schadenquote als der Durchschnitt haben», wendet Andreas Schumacher, Prevention Manager bei der AXA Winterthur, ein und meint vor allem Flotten von Nutzfahrzeugen, die jährlich mehrere zehntausend Kilometer fahren. «Hier versuchen wir, die Kunden zur aktiven Präventionsarbeit zu motivieren, und bieten ihnen mit dem Servicepaket «driving at work» Hilfsmittel, Fahrtrainings und Services an, um die Unfallquote zu verringern», sagt Andreas Schumacher. Rund 400 der gut 4000 Flottenkunden der AXA Winterthur nutzen dieses Angebot. Die Entwicklung der Schadenfrequenz derjenigen, die gezielte Präventionsmassnahmen durchführen, ist messbar besser als die anderer Kunden.

«Meist sind es 
Bagatellschäden 
wie Kratzer an der Karosserie vom Einparken oder Aussteigen.»

In diese Präventionsarbeit fliessen die umfangreichen Erkenntnisse aus der Unfallforschung der AXA Winterthur ein. «Unsere Abteilung betreibt professionelle Grundlagenforschung für die Unfallanalyse und Unfallursachenforschung», erklärt die Leiterin Unfallforschung und Prävention, Bettina Zahnd. «Damit die gewonnenen Erkenntnisse auf der Strasse auch Wirkung zeigen, engagieren wir uns in der Prävention und erarbeiten die technischen Grundlagen für die Präventionsprojekte der AXA: Crash Recorder, Safety Sim, Crash Simulator oder das Kundenprogramm «driving at work» sind nur einige Initiativen, um Gross und Klein auf die Gefahren im Strassenverkehr aufmerksam zu machen», fügt Bettina Zahnd an.

Und so wie auf der einen Seite für mehr Sicherheit auf den Strassen geforscht wird, arbeiten Versicherungsexperten daran, die Policen den geänderten Bedürfnissen der Kunden anzupassen – auch in der Flottenversicherung, die erst in diesem Jahr angepasst wurde und noch mehr Leistungen und Flexibilität bietet. Denn so wie ein Fussballverein immer wieder neue Trainingsmethoden anwendet, um noch besser zu werden und ein Speditionsunternehmen die neusten Fahrerassistenzsysteme einbaut, um den Chauffeuren die Arbeit zu erleichtern, sucht auch ein Versicherungskonzern immer nach neuen Möglichkeiten, seine Produkte bedarfsgerecht zu optimieren.

Sandra Willmeroth

Flottenmanagement

Die AXA Winterthur ist die Nummer eins unter den Motorfahrzeugversicherern der Schweiz und hat die Flottenversicherung grundlegend überarbeitet und optimiert. Neu werden Fahrzeugparks nach Fahrzeugtyp, Alter der Fahrzeuge und weiteren Merkmalen in Leistungskategorien eingeteilt und für jede Leistungskategorie bedürfnisgerecht die optimale Deckung bestimmt.

n Bei älteren Fahrzeugen kann die Deckung automatisch dem sinkenden Wert angepasst werden; die Prämie ist dadurch für die ganze Lebensdauer eines Fahrzeugs optimiert.

n Bei der Variante mit Schadenfreiheitsrabatt erhalten Kunden eine individuelle Tabelle mit der Prämien­einstufung, aus der ersichtlich ist, wie sich die Einstufung bei Schadenfällen und die Prämie im nächsten Jahr ändern.

n Ein Bonusschutz schützt gegen starke Prämienerhöhungen.

n Um die Motorfahrzeug Flottenversicherung auf individuelle Bedürfnisse abzustimmen, können Deckungserweiterungen wie beispielsweise eine neue Rechtsschutz- oder Transportversicherung abgeschlossen werden.

n Im Rahmen des Servicepakets «driving at work» bietet die AXA Winterthur eine übersichtliche und aussagekräftige Schadenauswertung, welche die Flottenverantwortlichen bei der Prävention unterstützt – Schadenursachen können dann mit gezielten Massnahmen angegangen werden.