Publiziert am: 06.04.2018

Junge wollen gefordert werden

ARBEITSMARKT – Millennials gelten oft als schwer zufriedenzustellen. Tatsächlich sind sie bei der ­Arbeit aber sehr enthusiastisch. Dies zeigt die Studie eines Personalberatungsunternehmens.

Gemäss Schätzungen werden Millennials (16- bis 35-Jährige, auch Generation Y genannt) bis im Jahr 2025 rund 75 Prozent der Belegschaft ausmachen und entsprechend eine ­grosse Kraft darstellen. «Sie sind eine hochgebildete und technisch versierte Generation», sagt Stefan Baldenweg, Senior Client Partner von Korn Ferry.

Anerkennung und Respekt

71 Prozent der befragten Millennials sind der Meinung, dass ihre direkten Vorgesetzten ihre Entwicklung unterstützen. Bei der Gesamtbelegschaft vertraten nur rund 63 Prozent diese Meinung.

Die jüngste Generation im Arbeitsmarkt ist auch der Ansicht, dass gute Leistungen angemessen anerkannt werden. Dies bestätigten 67 Prozent gegenüber wiederum 63 Prozent der übrigen Mitarbeiter.

Vier von fünf Millennials stehen den Erfolgsaussichten ihrer Arbeitgeber in den nächsten zwei bis drei Jahren positiv gegenüber. Ausserdem ist ihnen der Respekt, den das Unternehmen seinen Mitarbeitern entgegenbringt, sehr wichtig.

Mehr Herausforderungen

Manche mögen denken, dass ruhelose Millennials den Job-Hopping-Trend anführen und bis zu einem gewissen Grad stimmt das auch. Weniger als die Hälfte hegt die Absicht, länger als fünf Jahre bei ihrem derzeitigen Arbeitgeber zu bleiben. «Die grössere Mobilität unter den Millennials könnte aber auch ein Faktor ihres jungen Alters sein», sagt Baldenweg. «Statistiken belegen, dass Angestellte mit Hochschulabschluss länger bei ihren Arbeitgebern bleiben als Personen der Generation X im Jahr 2000, als sie das gleiche Alter wie die heutigen Millennials hatten.»

Aus Sicht der Unternehmen ist es angesichts der niedrigen Arbeitslosenquote wichtig, seinen Angestellten Herausforderungen und weiterführende Aufgaben zu bieten. Damit werde sichergestellt, dass die Mitarbeiter motiviert sind, zum künftigen Erfolg des Unternehmens beizutragen.PPS/uhl

NEIN zur radikalen Zersiedelungsinitiative!
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Am 10. Februar 2019 stimmt der Souverän über die radikale Zersiedelungsinitiative ab. Eine Annahme würde zu einem Entwicklungsstopp in einzelnen Regionen führen. Insbesondere in den Zentren würden Bodenflächen rar. Die Folge: Immer mehr Personen und Unternehmen müssten auf Raum ausserhalb der Zentren ausweichen. Zudem würde die Initiative der jungen Grünen grosse Rechts- und Planungs­unsicherheit in Kantonen und Gemeinden schaffen und den Föderalismus gefährden.

Machen Sie sich ein Bild über alle guten Argumente gegen die radikale Initiative in der Abstimmungszeitung (PDF).