Publiziert am: Freitag, 5. Februar 2016

Mehr als eine Alternative

Leasing – Keine hohen Anfangskosten, mehr Liquidität: Das Investitionsgüter-Leasing ist für KMU in vielen Fällen eine ­attraktive Finanzierungsvariante. Unternehmer investieren in ihrem Betrieb in Leasingobjekte, ohne sich finanziell einzuschränken.

Neue Investitionsgüter, zum Beispiel Produktions- oder Baumaschinen, Geschäftsfahrzeuge oder Einrichtungen, kosten schnell eine Stange Geld. Mit dem Leasing kaufen Unternehmer das Investitionsgut nicht, sondern sichern sich das Nutzungsrecht daran. So stellt die Bank im Rahmen eines Leasingvertrags während der festgelegten Laufzeit die Nutzung und Kapitalverzinsung ratenweise in Rechnung.

Leasingmodell der Situation 
und Strategie anpassen

Investitionsgüter-Leasing ermöglicht die Beschaffung von modernster Technologie zum richtigen Zeitpunkt – ohne den Einsatz von Eigenkapital. So können Unternehmer sofort auf kurzfristige Marktchancen reagieren. Das steigert die Wettbewerbsfähigkeit: Investitionsgüter werden unmittelbar eingesetzt, ohne die Liquidität zu schmälern. Die finanziellen Mittel stehen dem KMU für zusätzliche Investitionen zur Verfügung, was für finanzielle Flexibilität sorgt.

Mit den monatlich fälligen Leasing­raten wird das Investitionsgut dem Wertverlust entsprechend amortisiert. Die Kosten können vom laufenden Ertrag des Leasingobjekts bezahlt und dem Betriebsaufwand steuerwirksam belastet werden. Besonders interessant an dieser Finanzierungslösung ist, dass die Zahlungsrhythmen und die Höhe der Leasingraten flexibel gestaltet werden können, angepasst an die Erträge der Investition. In der Regel profitieren die Unternehmen beim Investitionsgüter-Leasing von attraktiveren Zinssätzen als bei klassischen Krediten ohne Sicherheiten. Es entsteht kein Nachteil in Bezug auf Preisnachlässe wie Rabatt oder Skonto. Diese bleiben auch bei einer Leasingfinanzierung erhalten.

Möglichkeiten und ­Anforderungen

Die Bonitätsanforderungen unterscheiden sich nur unwesentlich von anderen Finanzierungsprodukten einer Bank. Der grösste Vorteil liegt vor allem darin, dass der Leasinggeber während der gesamten Laufzeit Eigentümer ist und das Leasinggut als Sicherheit hat. Das heisst aber nicht, dass er frei von Risiken ist. Schliesslich erleidet jedes Leasingobjekt in den ersten zwei Jahren ab Inbetriebnahme einen erhöhten Wertverlust. Diese Objektrisiken müssen vom Leasingnehmer respektive von der Substanz der Unternehmung getragen werden. Weist die Bilanz diesen Wert nicht aus, können diese mit einer ersten erhöhten Leasingrate kompensiert werden. Leasing ist ein sehr flexibles Finanzierungsprodukt, das die individuellen Kundenbedürfnisse voll abdecken kann, etwa mittels degressiven, saisonalen oder unregelmässigen Ratenzahlungen.

Berater frühzeitig konsultieren

Die vielfältigen Vorzüge zeigen, dass Investitionsgüter-Leasing ein attraktiver Baustein einer strategischen Finanzplanung von KMU sein kann. Einer nachhaltigen Finanzierungsempfehlung sollte immer eine umfassende und ganzheitliche Analyse der individuellen Situation vorausgehen. Um diese seriös vornehmen zu können, empfiehlt sich der frühzeitige Einbezug eines erfahrenen Leasingberaters.

Service

Das Leasingangebot

Raiffeisen Leasing verfügt über eine langjährige Erfahrung in der umfassenden Finanzplanung. Ausgewiesene Spezialisten bieten ganzheitliche Beratungen im Investitionsgüter-Leasing an. Über den praktischen Online-Leasingrechner können sich Kunden bei Raiffeisen innert Minuten eine erste Offerte einholen, die danach mit dem Berater im Detail besprochen werden kann.