Publiziert am: Freitag, 15. Dezember 2017

Mit Innovation und viel Pioniergeist

FAMILY BUSINESS AWARD – Die Jucker Farm in Seegräben überzeugte durch ihre unternehmerische Führung diverser landwirtschaftlicher Betriebe die Jury und gewann den AMAG-Award 2017.

Die Brüder Martin und Beat Jucker gewannden den Family Business Award 2018. Sie überzeugten die Jury mit ihrer Geschäftsstrategie, mit welcher sie aus dem klassischen Bauernhof ihrer Eltern ein einzigartiges Konzept aus Erlebnishöfen, Ausstellungen und Business-Events entwickelten. Ständerätin und Jury-Präsidentin Pascale Bruderer meinte an der Preisverleihung, dass die Gebrüder Jucker mit ihrer Arbeit eindrücklich unter Beweis stellen, dass Unternehmertum einen Beitrag zur sozialen wie auch ökologischen Nachhaltigkeit leisten kann.

Vom klassischen Bauernhof zum diversifizierten Unternehmen

Die Brüder Martin und Beat Jucker wollten mit dem elterlichen Bauernhof einen neuen Weg einschlagen. Nach gigantischen Festen mit Kürbissen und Wettrudern in ausgehöhlten Riesenkürbissen auf dem Pfäffikersee drohte dem schnell gewachsenen KMU jedoch der Konkurs. Deshalb entwickelten die beiden Brüder im Jahr 2004 eine neue Unternehmensideologie. Mit der Herstellung und dem Verkauf von qualitativ hochwertigen und nachhaltigen Produkten besann man sich zurück zu den Wurzeln. Diese neue Strategie zahlt sich noch heute aus. Mittlerweilen wird eine breitere Diversifikation betrieben und nebst Kürbissen pflanzen die Juckers im Frühling Spargeln und im Sommer Heidelbeeren an. Die landwirtschaftlichen Produkte werden in der Hofküche oder -bäckerei frisch zubereitet und in Hofläden, Hofrestaurants sowie über diverse Grosshändler verkauft. Das «Jucker Business Modell» setzt zudem auch auf Naturkunst wie Kürbisausstellungen, auf Erlebnishöfe und auf Events wie Firmenausflüge oder Hochzeiten.

Das neuste Projekt des innovativen Geschäftsführers Beat Jucker steht auch bereits in den Startlöchern. In Rafz plant er mit Energie360° und Solvatec einen Hof mit 100 Prozent selber produziertem Solarstrom. Dort werden ab Frühling 2018 Spargeln und Kürbisse angepflanzt und dieser Hof soll die erste Stufe der Vision «Landwirtschaft frei von Fossilen Brennstoffen» einleiten.

Motivierendes Resultat

Bei der Übergabe des diesjährigen Preises – ein VW Passat GTE, gestiftet von der AMAG – zeigt sich Beat Jucker sehr erfreut über den Gewinn des Family Business Awards. Die Herausforderung, sich dem Jurierungsprozess zu stellen, hat die Jucker Farm dazu bewogen, mitzumachen. «Und das Resultat ist umso motivierender, wenn man sieht, dass man so wahrgenommen wird, wie man wahrgenommen werden möchte», meint Beat Jucker. Es bestätige ihn und seinen Bruder darin, dass sie ihre Unternehmensstrategie auf dem eingeschlagenen Weg genau gleich weiterführen werden.

FAMILY BUSINESS AWARD

Anmelden bis zum 30. April 2018

Der Family Business Award, der Preis für nachhaltig geführte Familienunternehmen, wurde im Jahr 2012 von der AMAG ins Leben gerufen. Zu Ehren ihres Gründers und Patrons Walter Haefner wird dieser Preis jährlich an verantwortungsbewusste Unternehmen aus der Schweiz verliehen. Eine Fachjury wählt in einem mehrstufigen Jurierungsprozess das Gewinnerunternehmen aus.

Das Anmeldefenster für den nächsten Family Business Award 2018 öffnet Ende Januar 2018. Interessierte Firmen können sich dann bis zum 30. April2018 für den Preis anmelden.

Ja zu No Billag - SRG, wir müssen reden.
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Die Schweizerische Gewerbekammer, das Parlament des sgv, hat die Ja-Parole zur No Billag Initiative beschlossen. Die Billag-Mediensteuer ist eine willkürliche und ungerecht­fertigte Doppelbesteuerung der Unternehmen. Medien­ministerin Leuthard und die SRG-Repräsentanten lassen nichts unversucht, um den Souverän davon zu überzeugen, dass nicht nur die Existenz der SRG, sondern jene der ganzen Schweiz durch diese Initiative bedroht wird. Dies ist völliger Unsinn. Vielmehr macht ein Ja zu No Billag den Weg frei, dass endlich die seit der RTVG-Abstimmung 2015 verwehrte Diskussion über den Service Public stattfinden und die Verstaatlichung der schweizerischen Medienlandschaft verhindert werden kann.

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