Publiziert am: Freitag, 10. März 2017

Nachfolgeregelung zur Schaffung 
von neuen unternehmerischen Freiheiten

Wenn ein 45-jähriger einem 55- jährigem seine Firma verkauft, um Raum für neue Projekte zu haben. Um mehr Zeit für neue Aufgaben und Projekte zu erhalten, suchte sich der Inhaber einen Nachfolger. Oder: Gut rentierende Firmen können immer gut verkauft werden.

Haben Sie sich nicht auch schon gewünscht, neue Ideen und Projekte zu verwirklichen? Wollten Sie nicht schon oft mehr Zeit für sich, Neues, das Verwirklichen von Ideen, die Familie oder neue Einfälle haben? Visar Ferati: «Ich wollte ein an mich herangetragenes Projekt in einem neuen anspruch­vollen Marktumfeld lancieren. Ich wusste, dass ich dazu 150% meiner Energie investieren muss. Dazu wollte ich meine gut rentierende Firma weitergeben, auch um so etwas finanzielle Mittel zu erhalten.»

Das Projekt

Er kontaktierte die Citecs AG/Partner­invest AG und bat um Unterstützung. Nach einer Situationsbeurteilung der bestehenden Firma konnten ver­schiedene Wachstumspotenziale identifiziert werden. Jean-Luc Cornaz von der Citecs AG und Partner der Partnerinvest AG sprach von einem «einfachen Mandat». Die Marktchancen sind intakt und der Unternehmensgewinn gut. Eine konstante Entwicklung in den vergangenen Jahren konnte festgestellt werden. «Voraussetzung ist jedoch, dass die Bilanzen und Erfolgsrechnungen bis ins Detail nachvollziehbar sind und sich der vordergründig gute Ertrag dann auch nach dem ­Prüfen aller Details bestätigt», erkärt er. Die Unternehmung war gut strukturiert und versprach eine moderate Weiterent­wiklung. Keine schnellen Profite, aber regelmässige gute Erträge. «Nicht sexy» Unternehmen können gerade wegen ihrer Konstanz und Stabilität sehr interessant sein.

Am richigen Ort gesucht, 
hilft zu einer raschen Lösung

Innerhalb eines halben Jahres wurde mit Herrn Rolf Hinze ein Unternehmer 
gefunden, der zwar über 10 Jahre älter 
als der Verkäufer war, aber vor 
Unternehmergeist nur so sprühte. «Ich war angestellter Geschäftsführer und ­
wollte für die dritte Phase meines Berufs­lebens etwas als Selbständiger machen.»

Weitere 6 Monate später war der Abschluss perfekt. Rolf Hinze: «Es klappte nur, weil Visar und ich uns gegenseitig in die Augen sahen und uns vertrauten.» Heute ist der neue Inhaber daran, den Umsatz weiter zu steigern. Gleichzeitig hat er dem alten Eigentümer die Option gegeben, als freier Mitarbeiter auf Stundenbasis weiter für ihn zu arbeiten, bis dessen neues Projekt gestartet ist: «Auch das geht gut, weil 
beide wissen, wer der Chef ist. Und Visar 
ist sicher, dass ich seinem Baby Sorge 
trage und es weiter pflegen werde.»

Gut rentierende Unternehmen können immer 
gut verkauft werden

Dieser Fall zeigt exemplarisch auf, dass es viel mehr auf den Zustand der Unternehmung ankommt als auf das Alter des Verkäufers oder Käufers. Viele Kaufinteressenten sind lieber etwas vorsichtig und achten darauf, dass mit guter Arbeit auch in etwas anspruchsvolleren Zeiten ein Einkommen und ein Unternehmensgewinn erwirtschaftet werden kann. Sie wollen sich mit einem Unternehmenskauf eine stabile Einkommensbasis erarbeiten und nicht kurzfristig Profit optimieren.

«Wir engagieren uns für faire und langfristige Nachfolgeregelungen, was hier ausgezeichnet gelungen ist», erklärt Jean-Luc Cornaz von der Citecs AG/Partnerinvest AG, welcher den Deal eingefädelt hat. Dazu ergänzt Visar Ferati: «Heute denke ich, dass mein Nachfolger einen besseren Job machen wird, als ich es konnte. Gleichzeitig habe ich mir meinen Wunsch nach meiner neuen Firma ermöglicht.»