Publiziert am: 05.10.2018

Neue Risiken absichern – aber richtig

CYBERRISIKEN – Das World Wide Web bietet Firmen viele Chancen. Leider werden die potenziellen 
Gefahren und Auswirkungen von Cyberattacken immer noch massiv unterschätzt.

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Die Meldungen von Cyberattacken, Datendiebstahl, Erpressungen oder Geldüberweisungen aufgrund gefälschter Chefmails häufen sich. 
Cybercrime ist nun nicht mehr nur ein Thema bei Grosskonzernen. Nein, auch die öffentliche Hand und kleine Handwerksbetriebe stehen im Fokus von Cyberkriminellen.

Was ist Cybercrime?

Die Digitalisierung vereinfacht zwar die Arbeitsprozesse massiv. Sie macht Unternehmen aber vollkommen abhängig von der Verfügbarkeit der Daten oder des Internets. Kriminelle Organisationen versuchen weltweit, aus dieser Abhängigkeit mit unterschiedlichsten Methoden Profit zu ziehen: DDOS-Attacken (Distributed Denial of Service), welche die Computersysteme angreifen, um ihre Verfügbarkeit zu stören. Oder die Verschlüsselung der Daten: Die Ransomware infiziert und sperrt dann den Computer. Der Angreifer entsperrt ihn nur gegen eine Zahlung. Oder Vermögensschäden aufgrund von gefälschten E-Mails, sogenannten Fake President Frauds, um nur einige Beispiele zu nennen.

Was bringt die 
Cyberversicherung?

Die Cyberversicherung ist als Bestandteil des gesamten Risk-
Managements einer Firma zu verstehen. Gemäss dem Allianz-Risk-Barometer 2018 sehen Firmen die Cybervorfälle als Nummer zwei der Unternehmensrisiken.

Eine Cyberversicherung besteht aus verschiedenen Komponenten. Zum einen werden die Eigenschäden versichert, wenn infolge einer Attacke IT-Spezialisten aufgeboten werden müssen, um das Einfallstor ins System festzustellen und das System von allfälliger Malware zu reinigen. Auf der anderen Seite können entwendete Daten zu Haftpflichtforderungen führen, insbesondere im Hinblick auf die europäische Datenschutzgrundverordnung DSGVO. Kosten für PR-Berater und allfällige Betriebsunterbruchschäden sind 
bei vielen Anbietern ebenfalls mitversichert.

Was gilt es zu beachten?

Fast alle grossen Versicherer haben mittlerweile ein eigenes Cyber­produkt lanciert. Ein Vergleich der Deckungen und Leistungen ist zurzeit noch extrem schwierig, da 
sich noch kein Standard wie bei anderen Versicherungsprodukten etabliert hat. Nicht alle Produkte sind deshalb für jeden Kunden geeignet oder decken alle digitalen Risiken ab. Es gibt preiswerte Angebote für Kleinunternehmen und komplexe Produkte für international tätige Firmen.

Tücken bilden unter anderem die Höhe und die Art des Selbstbehalts, der Umfang der versicherten Risiken, die sehr unterschiedlichen Ausschlüsse und das Krisenmanagement bei Cybervorkommnissen. Entscheidend bei der Auswahl eines Versicherers sind insbesondere die Bedürfnisse des Kunden.

Ihr Neutrass-Residenz-Berater steht Ihnen hier gerne zur Verfügung.

Pascal Walthert,

CEO Neutrass-Residenz

www.neutrass-residenz.ch