Publiziert am: 10.03.2017

Schaufenster der Fahrzeugbranche

87. INTERNATIONALER AUTOSALON IN GENF — Die ein­zige jährlich stattfindende Frühjahr-Automesse mit inter­nationalem Charakter 
öffnete gestern ihre Tore. Das Gipfeltreffen der Automobilbranche zeigt sich mit über 100 Fahrzeug-Premieren.

In den Palexpohallen nahe dem Genfer Flughafen und der SBB-Bahn-
station Cointrin geben sich in diesen Tagen unzählige Sehenswürdigkeiten ein Stelldichein. Denn alle namhaften Autohersteller der Welt (Ausnahmen sind Mini und die Autobauer aus China sowie teilweise Nordamerika) verteilen sich im modernen und übersichtlich organisierten Ausstellungsgelände der Hallen 1 bis 6. Die Geneva International Motorshow (GIMS), wie sie auf Neudeutsch heisst, scheint auch unserer Landesregierung besonders wichtig, denn Bundesrat Johann Schneider-Ammann eröffnete die Ausstellung höchstpersönlich.

Aus der Schweiz stammen die Aussteller Quant mit einem Elektroauto-Supersportwagen mit Flusszellentechnologie sowie traditionell Rinspeed mit dem Alternativvorschlag Oasis. Dazu gesellen sich die bekannten Karosseriefirmen wie Pinin Farina oder des Schweizers Sbarro. Auch die Freunde getunter Fahrzeuge und Supersportwagen kommen auf ihre Rechnung: Bugatti, Aston Martin, Lamborghini, Ferrari, Brabus und Mansory sind zugegen. Erstmals 
ist der indische Hersteller Tata mit einem Sportwagen präsent, da will natürlich Alpine (Renault) nicht 
zurückstehen und zeigt das neue Coupé A 110.

Umschau für Gewerbetreibende

Auf den 77 365 Quadratmetern Nettoausstellungsfläche sind auch die Anbieter alternativer Antriebslösungen (Elektro, Gas, Brennstoffzellen) präsent und die grossen Reifenanbieter zeigen ihr Können anhand der neusten Entwicklungen. Eine Sonderausstellung ist dem Zeitnehmer TAG Heuer gewidmet. Mehrere aus-sergewöhnliche Fahrzeuge aus der Welt des Automobilsports sind hier zu bestaunen.

Interessant für aktive Gewerbetreibende ist auch der Besuch der Halle 7, wo sich verschiedene Anbieter von Werkstatteinrichtungen zu einer Umschau eingefunden haben. Für Interessierte lohnt sich allerdings ein Besuch bis am kommenden Montag (13. März), denn ein Teil der Fachmesse schliesst danach bereits wieder, während der normale Salon bis am Montag, 19. März für Besucher offen ist.Roland Hofer

Besucherinfos und weitere Bilder 
auf den Seiten 16 und 17

INFOS FÜR BESUCHER

Anfahrt, Öffnungszeiten und Preise

Am bequemsten erreicht man den Autosalon ab jedem Bahnhof mit dem Zug. Die SBB 
verkaufen Spezialbilette samt Eintritt. Da braucht man nur 
darauf zu achten, dass der Zug wochentags nicht vor 10 Uhr 
am Flughafen eintrifft (Samstag und Sonntag 9 Uhr). Der Salon ist wochentags bis 20 Uhr geöffnet, am Wochenende bis 19 Uhr. Empfehlenswert ist der Besuch jeweils montags oder dienstags, weil es dann statistisch gesehen etwas weniger Besucher hat. 
Der Eintritt kostet 16 Franken für Erwachsene, Kinder und AHV-
Bezüger bezahlen 9 Franken.

Mit dem Fahrzeug wird einfach den Wegweisern P SALON nachgefahren. Die Besucher werden durch Personal zu den gebührenpflichtigen Parkplätzen geleitet und von da mit Pendelbussen (im Parkticket inbegriffen) direkt vor den Eingang gefahren.