Publiziert am: 23.11.2018

Sparringspartner – in guten und in schlechten Zeiten

UNTERNEHMENSFÜHRUNG – Oft sind Unternehmer auf sich alleine gestellt – vor allem dann, wenn strategische oder operative Herausforderungen zu meistern sind. Unterstützung erhalten sie etwa durch einen externen Verwaltungsrat.

Viele Themen der strategischen und operativen Unternehmensführung, der Corporate Governance sowie der Technologie-, Transformations- und Veränderungsprozesse, wie zum Beispiel Strategieentwicklung, Management-, Organisations- und Nachfolgelösungen, neue Geschäftsmodelle durch Digitalisierung usw., sind unternehmerische Herausforderungen, die viel Zeit in Anspruch nehmen und nur Erfolg bringen, wenn sie von allen Anspruchsgruppen verstanden und gelebt werden.

Entscheidend sind dabei die Lösung der anstehenden Aufgaben und die zeitnahe Umsetzung. Der Hauptfokus jedes Unternehmers oder Geschäftsführers ist es, eine Geschäftsidee möglichst mit hohem Kundennutzen und wirtschaftlich erfolgreich umzusetzen. Doch nebst den intensiven Aufgaben wie Akquisition, Angebotserstellung und Auftragsabwicklung trägt der Unternehmer oft verschiedene zusätzliche Hüte und Verantwortungen: Verwaltungsrat, Geschäftsführer, Personal, Finanzen, Marketing usw. In dieser typischen Führungsstruktur befinden sich viele Schweizer Firmen. Zudem sind viele Unternehmer bei strategischen und operativen Überlegungen sowie bei Entscheidungen oft auf sich alleine gestellt.

Daueraufgabe: Die unternehmerische Zukunft nachhaltig sichern

Ein Unternehmen bei schönem Wetter zu führen, das kann jeder. Ein Unwetter kann sich jedoch jederzeit und unverhofft aufbauen. Vorausschauende Unternehmer sind auf solch schwierige Situationen, so weit möglich, vorbereitet, um sich den auftretenden und verändernden Marktgegebenheiten anzupassen. Nebst der Hektik des Tagesgeschäftes setzt das Unternehmertum hohe Anforderungen in Bezug auf Corporate Governance, Risikomanagement, strategische und finanzielle Führung, Organisation, Prozesse und Personal. Betriebsblindheit, eine nicht durchdachte Strategie oder ein unbedacht eingegangenes Risiko führen das Unternehmen in die Ertragskrise – und schnell in die Liquiditätskrise.

Wertvolle Unterstützung durch konstruktiv-kritische Aussensicht

Diesem Umstand kann der Unternehmer oder der Verwaltungsrat entgegenwirken, indem er in der Zusammenarbeit mit einem Sparringspartner die Strategie-, Entwicklungs- und Grundsatzfragen der Unternehmensführung für sein Unternehmen entwickelt, analysiert und realisiert. Im Sparringsprozess entwickelt werden können je nach Priorität praxisbezogene Führungsinstrumente (MIS-Cockpit, Kennzahlen etc.), Business- und Finanzplan, regelmässiger Sparringsaustausch zu Unternehmensführungs- und Personalfragen, Vorbereitung auf Ver­waltungsratssitzung, Besprechen, Analysieren und Bewerten von Reorganisationsmassnahmen oder Trends usw.

Durchschlagskraft erhöhen

Den eigenen Betrieb von der Seite zu «röntgen» tut von Zeit zu Zeit gut. Der Sparringspartner oder externe Verwaltungsrat begleitet den Unternehmer – von Unternehmer zu Unternehmer – vertraulich und ohne firmenpolitischen Hintergedanken. So kann der Unternehmer seine Entscheidungen zeitnah absichern, eine Zweitmeinung einholen, strategische Ansätze diskutieren, seine Ideen von Aussenstehenden bewerten lassen, branchenübergreifende Inputs erhalten und sich schliesslich auf neutralen transparenten Entscheidungsgrundlagen abstützen. Der Unternehmer profitiert durch die Einbindung eines Sparringspartners von der höheren Durchschlagskraft bei der Klärung, Entwicklung und Realisierung von entscheidenden Vorgängen in der Unternehmens­führung.

Flavio De Nando

www.aviando.ch

NEIN zur radikalen Zersiedelungsinitiative!
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Am 10. Februar 2019 stimmt der Souverän über die radikale Zersiedelungsinitiative ab. Eine Annahme würde zu einem Entwicklungsstopp in einzelnen Regionen führen. Insbesondere in den Zentren würden Bodenflächen rar. Die Folge: Immer mehr Personen und Unternehmen müssten auf Raum ausserhalb der Zentren ausweichen. Zudem würde die Initiative der jungen Grünen grosse Rechts- und Planungs­unsicherheit in Kantonen und Gemeinden schaffen und den Föderalismus gefährden.

Machen Sie sich ein Bild über alle guten Argumente gegen die radikale Initiative in der Abstimmungszeitung (PDF).