Publiziert am: 07.02.2018

SRG: Teurer Abstimmungskampf mit Billaggeldern?

NO BILLAG – Die Januarausgabe des Magazins «Link» der SRG Deutschschweiz fokussiert auf ausschliesslich ein Thema: Dem Kampf gegen die No Billag-Initiative. Dies ist die ausgewogene Berichterstattung der SRG, missbräuchlich finanziert durch Gelder aus der Billag-Mediensteuer.

Die Ausgabe des Magazins der SRG Deutschweiz «Link» von Januar 2018 ist genau einem Thema gewidmet: Dem Kampf gegen die No Billag-Initiative. Auf aufwendig produzierten 28 Seiten werden Meinungen von Gegnerinnen und Gegnern der Initiative präsentiert. Die Befürworterinnen und Befürworter der Initiative werden in der Berichterstattung nicht berücksichtigt und gänzlich ignoriert. Ist dies was der SRG-Medienkonzern unter einer ausgewogenen Berichterstattung versteht? Falls ja, dann hat sich das von den Gegnern der Initiative oft vorgebrachte Argument, dass einzig die SRG eine neutrale und objektive Berichterstattung ermöglicht, selbst als falsch und unwahr entlarvt.

Jakob Stark, Regionalverstand SRG Deutschschweiz nimmt im Editorial des Magazins das Angstmacher-Argument, dass eine Annahme der No Billag-Initiative das Ende der SRG bedeuten würde, auf. Das ist purer Abstimmungs­­kampagnen­­journalismus und keine neutrale Berichterstattung, missbräuchlich finanziert mit Geldern aus der Billag-Mediensteuer.

Im Gegensatz dazu bezieht das überparteiliches Komitee des Gewerbes für die No Billag-Initiative beide Seiten ein und lässt Pro und Contra in der FOKUS KMU Arena-Diskussion zu Wort kommen. In der von Filippo Leutenegger moderierten Spezial­sendung diskutieren SRG-Präsident Jean-Michel Cina und SP-Nationalrätin Bea Heim (Contra) sowie sgv-Vorstandsmitglied Robert E. Gubler und die Jungfreisinnige Jessica Brestel (Pro). Ausgestrahlt wird diese am 12. Februar ab 17:15 Uhr auf TeleZüri, TeleM1 und TeleBärn.

NEIN zur radikalen Zersiedelungsinitiative!
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Am 10. Februar 2019 stimmt der Souverän über die radikale Zersiedelungsinitiative ab. Eine Annahme würde zu einem Entwicklungsstopp in einzelnen Regionen führen. Insbesondere in den Zentren würden Bodenflächen rar. Die Folge: Immer mehr Personen und Unternehmen müssten auf Raum ausserhalb der Zentren ausweichen. Zudem würde die Initiative der jungen Grünen grosse Rechts- und Planungs­unsicherheit in Kantonen und Gemeinden schaffen und den Föderalismus gefährden.

Machen Sie sich ein Bild über alle guten Argumente gegen die radikale Initiative in der Abstimmungszeitung (PDF).