Publiziert am: Freitag, 10. März 2017

Welche Karriere passt zu mir?

GENERATION Y – Eine Umfrage der Manpower Gruppe über die Generation Y bei der Arbeit 
dokumentiert die Karriereprioritäten der Schweizer Jahrgänger zwischen 1982 und 1996.

Unter den Laufbahnzielen, die für die Schweizer Millennials attraktiv sind, steht die Arbeit mit tollen Kollegen für 33 Prozent an erster Stelle, 
20 Prozent möchten durch ihre Arbeit einen positiven Beitrag zur Gesellschaft leisten, und für 17 Prozent ist es wichtig, viel Geld zu verdienen. Dagegen zeigen sie an Managementfunktionen wenig Interesse. Nur 
2 Prozent finden es erstrebenswert, andere zu führen, 5 Prozent würden gerne an die Spitze eines Unternehmens gelangen und 9 Prozent planen, eine eigene Firma zu besitzen. Kumuliert zeigen diese Prozentsätze, dass nur 16 Prozent der Generation Y in unserem Land eine Führungsposition als prioritäres Ziel ihrer Laufbahn sehen, während der Weltdurchschnitt bei 22 Prozentpunkten liegt. Die Schweiz gehört auch zu den Ländern, in denen Frauen sehr viel weniger nach Führungspositionen streben (11 Prozent) als Männer 
(20 Prozent). Nachfolgend drei weitere, wichtige Erkenntnisse aus der Umfrage:

 Die Millennials sind mehr daran interessiert, individuelle Kompetenzen zu erwerben (73 Prozent) als Führungskompetenzen weiterzuentwickeln (27 Prozent).

 75 Prozent der Y würden die Stelle wechseln, wenn man ihnen bei identischem Gehalt Möglichkeiten bieten würde, sich aus- und weiterzubilden.

 Mit dem Führungsstil ihrer Vorgesetzten sind 70 Prozent der Schweizer Millennials zufrieden, aber sie sind überzeugt, dass sie begabter als ihre Chefs wären, wenn es darum geht, ihren Untergebenen zuzuhören, Feedback zu geben und sie zu motivieren.

«Fähigkeiten erwerben und weiterentwickeln ist ein unumgänglicher Faktor für ein Vorankommen in einer im Wandel begriffenen Arbeitswelt, in der Jobsicherheit durch Karrieresicherheit ersetzt wurde. Zwar sind sich die Millennials, die bis 2020 ein Viertel der berufstätigen Bevölkerung ausmachen werden, der Notwendigkeit bewusst, während ihrer gesamten Laufbahn dazulernen zu müssen. Doch sie erwarten von den Unternehmen, für die sie arbeiten, dass sie ihnen Möglichkeiten zur Weiterbildung bieten. Es handelt sich hier um einen neuen Parameter, den die Arbeitgeber und Personalmanager berücksichtigen müssen, wenn sie junge Talente anziehen und an ihr Unternehmen binden möchten. Die Möglichkeit, die eigenen Fähigkeiten weiterentwickeln zu können, wird also ein verkäufliches Gut, ein Motivationsfaktor sein, der genauso wichtig ist wie die Bezahlung», kommentiert Leif Agnéus, General Manager Manpower Schweiz, die Ergebnisse der Schweizer Millennials.