Die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz zählte am 31. Dezember 2025 über 9,1 Millionen Personen. Sie nahm im Jahr 2025 um 73 300 (+0,8%) Personen zu und wuchs damit weniger schnell als 2024 (+1,0%). Die Bevölkerung nahm in allen Kantonen zu. Das stärkste Wachstum verzeichneten Schaffhausen (+1,6%), Basel-Stadt (+1,4%) und das Wallis (+1,3%). Am wenigsten legte die Bevölkerung in den Kantonen Glarus und Tessin (je +0,2%) sowie Bern, Jura und Neuenburg (je +0,4%) zu. Dies sind einige provisorische Ergebnisse für das Jahr 2025 der Statistik der Bevölkerung und der Haushalte sowie der Statistik der natürlichen Bevölkerungsbewegung des Bundesamtes für Statistik (BFS).
Steigende Lebenserwartung
Im Jahr 2025 überstieg die Zahl der Personen ab 65 Jahren in der Schweiz erstmals die Zahl der unter 20-Jährigen (1,811 gegenüber 1,802 Millionen). Diese Entwicklung verdeutlicht die schneller fortschreitende demografische Alterung der letzten Jahre. Beide Altersgruppen machen je rund 20 Prozent der Gesamtbevölkerung der Schweiz aus. Die Lebenserwartung bei Geburt ist bei den Frauen um 0,4 und bei den Männern um 0,3 Jahre gestiegen und belief sich im Jahr 2025 auf 86,3 beziehungsweise 82,7 Jahre.
2025 wurden in der Schweiz 77 900 Lebendgeburten registriert. Das sind 400 bzw. 0,5 Prozent weniger als 2024. Die Geburtenzahl ist somit das vierte Jahr in Folge rückläufig, doch fällt die Abnahme weniger stark aus als in den Vorjahren (2024: –2,2%; 2023: –2,8%). Vor dem Hintergrund des Bevölkerungswachstums und des leichten Geburtenrückgangs sank die durchschnittliche Anzahl Kinder pro Frau von 1,29 im Jahr 2024 auf 1,28 im Jahr 2025.
2025 wurden in der Schweiz 71 700 Todesfälle registriert, das sind etwas weniger als 2024 (–200 bzw. –0,3%). Knapp neun von zehn Todesfällen im Jahr 2025 betrafen Personen ab 65 Jahren.
Ăśber 40 000 EinbĂĽrgerungen
Im Jahr 2025 wurden 204 600 Einwanderungen verzeichnet, wovon 23 100 Personen mit Schweizer Staatsangehörigkeit und 181 500 ausländische Personen betrafen. Insgesamt wanderten 8000 Personen weniger ein als im Vorjahr (–3,8%). Auch die Auswanderungszahlen waren im Vergleich zu 2024 rückläufig (–2500 bzw. –1,9%). Gemäss den provisorischen Zahlen wanderten 127 300 Personen aus, davon 29 400 Schweizer Staatsangehörige und 97 900 ausländische Staatsangehörige.
Der Wanderungssaldo (Differenz zwischen Ein- und Auswanderungen) verringerte sich von 82 800 im Jahr 2024 auf 77 300 im Jahr 2025 (–6,6%). Bei den Schweizerinnen und Schweizern belief er sich provisorisch auf –6300 und bei der ausländischen Bevölkerung auf 83 600. Trotz der 41 500 Einbürgerungen im Jahr 2025 wuchs die Bevölkerung mit ausländischer Staatsangehörigkeit schneller als diejenige der Schweizerinnen und Schweizer (+1,9% gegenüber +0,4%).
pd