Mit dem Enyaq ist Skoda 2020 in die Elektro-Ära gestartet. Korrekterweise muss hier natürlich noch der Citigo-e erwähnt werden, der als Ableger des VW e-Up ebenfalls 2020 eingeführt wurde – doch dieses Modell baute auf einer alten Verbrennerplattform auf und fand kaum Abnehmer, weshalb die Produktion noch im gleichen Jahr eingestellt wurde. Der grosse Enyaq hingegen war und ist ein grosser Erfolg: Er verwendet eine spezifische Elektro-Architektur und bietet somit alle Vorteile einer solchen Konstruktion: viel Platz, eine hohe Batteriekapazität und damit eine gute Reichweite sowie zügiges Laden.
Letztes Jahr folgte mit dem Elroq ein Kompakt-SUV, der quasi das Elektro-Pendant zum Karoq mit Verbrennungsmotor darstellt. Auch dieses Modell lief gut an, verkaufte sich 2025 rund 3450-mal und rangierte damit auf dem siebten Gesamtrang in der schweizerischen Verkaufsstatistik. Dort rangiert er auch im laufenden Jahr mit 2227 Einheiten per Ende August. Und nun schieben die Tschechen mit dem kleinen Epiq einen kleinen e-Crossover als Einstiegsmodell hinterher – 4,10 Meter lang, mit einem ansprechenden Design, gutem Raumangebot und vergleichsweise ordentlichen Reichweiten. Und das zu einem niederschwelligen Einstiegspreis ab 25 900 Franken.
Absolut ausreichend
Bis dieses Einstiegsmodell (Epiq 35) verfügbar ist, dauert es noch etwas, aktuell ist nur die Version 55 im Angebot, die mit grösserer Batterie und umfangreicher Ausstattung ab 37 800 Franken erhältlich ist. Das Modell hat einen Nickel-Mangan-Kobalt-Akku (NMC) mit 55 kWh Kapazität (brutto), eine Motorleistung von 155 kW/211 PS und weist eine WLTP-Normreichweite von 430 Kilometern aus. Geladen wird mit maximal 11 kW AC respektive 105 kW DC. Die Einstiegsvariante hat hingegen eine 38-kW-Lithium-Eisen-Phosphat(LFP)-Batterie verbaut, die für maximal 310 Kilometer gut sein soll. Hier wirken nur 85 kW/115 PS auf die Vorderräder ein, was für den City-Verkehr aber allemal reicht.
Der Epiq ist Teil eines baugleichen Trios des VW-Konzern – der VW ID.Polo und der Cupra Raval sind unverkennbar eng verwandt. Doch Skoda hat es einmal mehr geschafft, seinem Modell eine bessere Raumnutzung zu ermöglichen. Die Passagiere finden gut Platz im kleinen Crossover, der Kofferraum fasst 475 Liter bei aufgestellten Rückenlehnen und unter der Fronthaube können weitere 25 Liter verstaut werden. Ein modernes Cockpit mit Android-Infotainmentsystem auf einem 13-Zoll-Display, allerlei moderne Fahrassistenzsysteme sowie Materialien aus recycelten Kunststoffen runden das stimmige Gesamtpaket ab.
ds
www.skoda.ch
Auf einen Blick
Skoda Epiq Selection 55
Karosserie: Crossover mit 5 Türen und 5 Plätzen
Masse (L Ă— B Ă— H):
4171 Ă— 1798 Ă— 1581 mm
Kofferraum: 475 bis 1345 l
Leergewicht/Nutzlast:
1653 / 427 kg
Antrieb: Permanentmagnet-Synchronmaschine (PSM), Front
Leistung: 155 kW (211 PS)
Drehmoment: 290 Nm
Fahrleistungen:
160 km / h, 0–100 km / h in 7,1 s
Batteriekapazität:
51,7 kWh (netto)
Ladeleistung:
105 kW (DC), 11 kW (AC)
Verbrauch (WLTP):
14,1 kWh auf 100 km
Reichweite (WLTP): 430 km
Garantie:
2 Jahre oder 100 000 km
Batterie-Garantie:
8 Jahre oder 160 000 km
Preis: Ab 37 800 Franken