Kein Gesetz auf Vorrat
Schule – Der sgv befürwortet den Unterricht in einer zweiten Landessprache auf Primarstufe, lehnt jedoch einen vorsorglichen Eingriff des Bundes in die Kantonsautonomie ab.
Schweiz–Bulgarien – Der sgv empfing eine hochrangige bulgarische Delegation in Bern. Im Zentrum stand der Austausch über die duale Berufsbildung und ihre Bedeutung für Wirtschaft und Arbeitsmarkt.
Am 7. Oktober durfte der Schweizerische Gewerbeverband sgv eine hochrangige bulgarische Delegation unter der Leitung der stellvertretenden Ministerin für Bildung und Forschung, Tanya Pancheva, und des stellvertretenden Ministers für Arbeit und Soziales, Danail Rusev, in den Räumlichkeiten des sgv in Bern empfangen. Ebenso nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Bulgarisch-Schweizerischen Handelskammer, des schweizerisch-bulgarischen Kooperationsprogramms Domino 2, der Eidgenössischen Hochschule für Berufsbildung EHB und privater Unternehmen teil.
Im Zentrum des Austauschs stand die Bedeutung der Berufsbildung für die Schweiz und Bulgarien – insbesondere ihre zentrale Rolle für die Unternehmen, den Arbeitsmarkt und die Sicherung qualifizierter Fachkräfte. Einleitend stellte Patrick Dümmler, Leiter Wirtschaftspolitik und Aussenwirtschaft, Organisation und Aufgaben des Schweizerischen Gewerbeverbands sgv vor. Im Anschluss erläuterte Dieter Kläy, Leiter Berufsbildung und Arbeitsmarkt, die Tätigkeiten des sgv und seiner Mitglieder in der Berufsbildung und konnte dabei Einblicke in das Schweizer Berufsbildungssystem und seine enge Partnerschaft zwischen Wirtschaft, Berufsverbänden, Bund und Kantonen geben.
In seinen Ausführungen verwies er auf die Verbundpartnerschaft, ohne die das System nicht funktionieren würde. Sozialpartner, Bund, Kantone, Unternehmen, Berufsfachschulen – sie alle tragen zum Erfolg bei. Gemeinsam mit den Branchen setzt sich der sgv dafür ein, dass die Ausbildung attraktiv bleibt, sich weiterentwickelt und den Bedürfnissen der Wirtschaft entspricht.
Die Delegation weilte im Rahmen des von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA finanzierten Projektes Domino 2 in der Schweiz, ein Programm zur Verankerung und Stärkung der dualen Berufsbildung in Bulgarien. pd
Bürokratieabbau: Entlastungen müssen bei den KMU ankommen
Verkehr ’45: KMU brauchen leistungsfähige Strasseninfrastruktur
Breite Allianz stellt sich hinter die Gesamtarbeitsverträge
Referendum gegen Technologieoffenheit: Ideologie gefährdet die Versorgungssicherheit
Breites Komitee startet Nein-Kampagne gegen das Feuerwerksverbot
WBF braucht auch in Zukunft Gehör für die Schweizer Wirtschaft