Publiziert am: Freitag, 10. November 2017

Administration wieder im Lot

ADLATUS – Das Netzwerk von Erfahrung und Kompetenz unterstützt KMU-Betriebe zu tragbaren Konditionen – Ein Erfahrungsbericht von ContentMakers.

ContentMakers ist ein selbstgeführter, staatlich anerkannter Lehrbetrieb: Lernende der Bereiche Mediamatik, Interactive Media Designer und Kaufleute haben teil an der strategischen Ausrichtung des Betriebs und sind in die Akquise wie auch die Realisierung von Projekten direkt involviert. Sie werden durch Fachleute auf ehrenamtlicher Basis gecoached.

Der erste Kontakt

Beim ersten Gespräch zwischen Angelo Lucci, Präsident ad interim, und Lukas Schenk, Geschäftsleitungsmitglied von ContentMakers, mit Max Hagen, Mitglied adlatus Region Winterthur-Schaffhausen, wurde dargelegt, dass die finanzielle sowie die administrative Situation ungenügend seien und dadurch das Berufsbildungsamt bei neuen Lehrstellen bremse. Für Max Hagen sind solche Herausforderungen, speziell bei KMU, nicht unbekannt. «Unternehmensleiter sind Meister ihres Fachs, ‹verdrängen› aber vielfach die administrativen Aufgaben.»

Projektablauf

Der Adlat analysierte die betroffenen Bereiche und erarbeitete Vorschläge zur Strukturanpassung. Nach Prüfung durch die Geschäftsleitung erfolgte die Umsetzung innert dreier Monate. Das Team war begeistert von den Neuerungen und fühlte sich bestärkt in ihren Aufgabenstellungen. Lukas Schenk strich heraus: «Die Lernenden von nichtkaufmännischen Berufen konnten nützliche Grundlagen aufnehmen und so das betriebswirtschaftliche Verständnis vertiefen», und Angelo Lucci ergänzte: «Wir beurteilen den von adlatus angestossenen Prozess als sehr wertvoll. Das Berufsbildungsamt gab unseren Anträgen statt und die Finanzierung ist gesichert.»

Ja zu No Billag - SRG, wir müssen reden.
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Die Schweizerische Gewerbekammer, das Parlament des sgv, hat die Ja-Parole zur No Billag Initiative beschlossen. Die Billag-Mediensteuer ist eine willkürliche und ungerecht­fertigte Doppelbesteuerung der Unternehmen. Medien­ministerin Leuthard und die SRG-Repräsentanten lassen nichts unversucht, um den Souverän davon zu überzeugen, dass nicht nur die Existenz der SRG, sondern jene der ganzen Schweiz durch diese Initiative bedroht wird. Dies ist völliger Unsinn. Vielmehr macht ein Ja zu No Billag den Weg frei, dass endlich die seit der RTVG-Abstimmung 2015 verwehrte Diskussion über den Service Public stattfinden und die Verstaatlichung der schweizerischen Medienlandschaft verhindert werden kann.

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