Publiziert am: Freitag, 10. November 2017

Mit neuem Namen 
in die Zukunft

Gewerbe Aktuell

Ab kommendem Jahr wird sich der Kantonale Gewerbeverband Zürich (KGV) mit einem rundum erneuerten Erscheinungsbild präsentieren. Der neue Auftritt umfasst auch eine Namens­änderung: Neu wird der KGV als «KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich» auftreten und rückt damit jenen KMU näher, die sich nicht als traditionelles Gewerbe sehen. «Vielen ist gar nicht bewusst, dass wir unter unserem Dach auch zahlreiche Branchen- und Berufsverbände aus der Dienstleistungs- oder IT-Branche ver­einen», erklärt KGV-Präsident Werner Scherrer den neuen Namen. Ganz unabhängig davon, welches Geschäft ein Firmeninhaber oder eine KMU-Unternehmerin betreibe, seien die Probleme und Sorgen letztlich die gleichen. «Bei der täglichen Arbeit braucht es uns nicht», sagte Scherrer an seiner ersten Delegiertenversammlung als Präsident. «Aber wir können allen KMU helfen, dass sie sich um ihr Kerngeschäft kümmern können und sich nicht noch mit schlechten Rahmenbedingungen herumärgern müssen.»

Abkürzung KGV bleibt

Die Namensänderung bedingt eine Anpassung der Statuten. Am 21. Gewerbekongress, zu dem der KGV heute nach Affoltern am Albis geladen hatte, stimmten die Delegierten dieser Änderung mit grosser Mehrheit zu. Der neue Name wird ab Anfang 2018 geführt. Die Abkürzung «KGV» bleibt bestehen.

Ja zu No Billag - SRG, wir müssen reden.
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Die Schweizerische Gewerbekammer, das Parlament des sgv, hat die Ja-Parole zur No Billag Initiative beschlossen. Die Billag-Mediensteuer ist eine willkürliche und ungerecht­fertigte Doppelbesteuerung der Unternehmen. Medien­ministerin Leuthard und die SRG-Repräsentanten lassen nichts unversucht, um den Souverän davon zu überzeugen, dass nicht nur die Existenz der SRG, sondern jene der ganzen Schweiz durch diese Initiative bedroht wird. Dies ist völliger Unsinn. Vielmehr macht ein Ja zu No Billag den Weg frei, dass endlich die seit der RTVG-Abstimmung 2015 verwehrte Diskussion über den Service Public stattfinden und die Verstaatlichung der schweizerischen Medienlandschaft verhindert werden kann.

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