Publiziert am: 08.02.2019

«Voll ins Schwarze getroffen»

WHISKY-PRÄMIERUNG – Der Traditionsbetrieb erhielt für seine neuste Kreation beim «Switzerland’s Best Whisky Awards 2018» eine Goldmedaille.

In der Brennerei Schwab in Oberwil bei Büren werden Destillate von höchster Qualität hergestellt. Mehrfach erhielt der Familienbetrieb Auszeichnungen in Gold und Silber für seine Obstbrände, Härdöpfler oder Single Malt Whiskys. Auch letztes Jahr holte sich Manuela Schwab zusammen mit ihrem Vater Alfred bei den «Switzerland’s Best Whisky Awards» (SBWA) im Hotel Baur au Lac in Zürich die Goldmedaille für den «Buechibärger Rouch Whisky, Single Malt, Jahrgang 2014». Damit hat die Familie Schwab allerdings nicht gerechnet: «Diese Auszeichnung war eine Überraschung für uns. Während alle grossen Schweizer Whisky-Hersteller mehrere Kostproben unterbreitet haben, so haben wir als kleine Brennerei nur gerade einen Whisky eingereicht und damit voll ins Schwarze getroffen.» Dies sei einmal mehr eine grosse Bestätigung für ihre Arbeit und Qualität. «Es freut mich sehr, dass dieser rauchige Buechibärger Anklang gefunden hat, trifft ein solcher Whisky doch nicht jedermanns Geschmack», so Schwab.

200 Liter in wenigen

Wochen verkauft

Der «Buechibärger Rouch Whisky» fand innerhalb von drei Wochen reissenden Absatz. «Wir haben diesen Jahrgang in wenigen Wochen verkauft. Normal benötigen wir dazu ein Jahr», sagt Manuela Schwab. Zurzeit ist der prämierte Whisky ausverkauft, für Nachschub ist gesorgt. Was zeichnet den Whisky der Brennerei Schwab aus. «Wir lagern unseren Whisky in Fässern, in denen zuvor Wein der Sorte Chardonnay aus dem Bielerseegebiet ausgebaut worden war. Fünf Jahre lang lagert der Whisky zur Reifung im Keller», verrät Schwab das Erfolgsrezept.

1999 entschied sich Alfred Schwab, als das Brennen von Getreide und Kartoffeln wieder erlaubt war, es auch mit Whisky zu versuchen – mit Erfolg. Dieser mache zwar nur einen Bruchteil des Brennbetriebs aus, doch einen wirksamen. «Durch die Auszeichnung haben wir einen gewissen Bekanntheitsgrad ­erreicht», freut sich Manuela Schwab. CR

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