Publiziert am: 05.02.2016

Wirtschaftsumfeld bietet auch Chancen

OPTIMO SERVICE AG – Das Serviceunternehmen unterstützt mit über 250 Mitarbeitenden seine Kunden mit einer breitgefächerten Palette an Dienst­leis­tungen. Weitsicht, Innovation und Mut zur Chance verhelfen dem KMU zu einem gesunden Wachstum.

Charakteristisch für die Optimo ­Service AG ist ihr breitgefächertes Dienst­leis­tungs­angebot. Dabei steht der Support in den drei Geschäftsfeldern Produktion, Logistik und Datenmanagement im Mittelpunkt. Getragen wird die Firmenphilosophie von Grundwerten wie Initiative und Dynamik, Optimismus und Leistungsorientierung, Flexibilität und Schnelligkeit sowie Innovation und Einfachheit. «Fair und offen zu Kunden wie auch zu Mitarbeitenden zu sein, ist bei uns oberstes Gebot», betont CEO Peter Uhlmann. Er kennt das Serviceunternehmen wie seine eigene Westentasche, ist es doch unter anderem auch durch seine Initiative via ­Management-Buyout 2001 aus den Dienstleistungsbereichen des Sulzer-Konzerns entstanden. Er steckt viel Zeit und Herzblut in die Firma, und bis heute bekam das Unternehmen dank weitsichtigem Handeln immer wieder Zuwachs: Die Optimo Holding AG – der Hauptsitz ist im Industriepark Oberwinterthur – hat sich mittlerweile mit Standorten in Zürich, Zürich-Oerlikon, Bern, Luzern, Birr, Brugg und Lausanne, in der ganzen Schweiz niedergelassen. «Wir umfassen sieben Geschäftsbereiche, jeder ist für sich eigenständig und finanziell transparent», konkretisiert der CEO.

«Wir dürfen unser ausgeklügeltes Bildungssystem nicht vernachlässigen.»

Die Dienstleistungen sind vielfältig und beinhalten Personalverleih und -vermittlung, Instandhaltung von Krananlagen und Werkzeugmaschinen, Werkzeugschärferei, Maschinen- und Werkzeugvermietung, internationale Logistik und nationale Transporte sowie Lagerlogistik, Daten + Print und IT-Solutions. Zu den Kunden gehören KMU bis Gross­betriebe sowie auch die öffentliche Hand.

Fachkenntnisse sind in unserer Branche unabdingbar

Hohes Servicelevel, Flexibilität, Schnelligkeit, aber auch Anpassungsfähigkeit seien gemäss Uhlmann Bedingung in dieser Branche. «Unsere Kunden erwarten grosses Know-how. Dies bedingt auch, dass wir die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kunden spüren, erkennen und entsprechend erfüllen», so der CEO. Nebst einer einwandfreien Dienstleistung gehöre natürlich auch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis dazu.

Diese hohen Fachkompetenzen seien eng mit der Aus- und Weiterbildung verbunden. «Wir haben 22 Lernende, die in sechs verschiedenen Berufsgattungen vom KV-Angestellten über Logistiker und Polymechaniker bis zum Informatiker und Drucktechnologen bei uns ausgebildet werden», sagt Uhlmann. Es sei wichtig, den Nachwuchs auszubilden und zu fördern, nur so bleibe das Know-how im Haus. Als Zürcher SVP-Kantonsrat ist es Peter Uhlmann auch ein grosses Anliegen, unser duales Bildungssystem zu hegen und zu pflegen. «Die Bildung ist in der Schweiz auf einem hohen Level. Wir dürfen sie nicht vernachlässigen und müssen dafür sorgen, dass die Lehre nicht gegen das Gymnasium ausgespielt wird und wieder mehr Zuwachs bekommt», stellt Uhlmann fest. «Ohne gut ausgebildete Fachkräfte geht es nicht.»

Die Optimo Service AG als Dienstleister hauptsächlich im Industrieumfeld und mit zum Teil exportorientierten Kunden bekommt auch den starken Franken zu spüren.

«Als Unternehmer ist auch Mut gefragt, in schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen nicht mit Investitionen 
zurückzuhalten.»

«Wir bleiben von dieser Entwicklung nicht verschont. Zusammen mit unseren Kunden sind wir gefordert, nach neuen Lösungen und Alternativen zu suchen, die einen positiven Beitrag zur angespannten Kostensituation bringen», erklärt Uhlmann und er ergänzt: «Wir sind überzeugt, dass sich in einem solchen Umfeld gleichzeitig neben den Risiken auch neue Chancen ergeben, sowohl auf der Kunden- als auch auf der Lieferantenseite.» Um mögliche Kosten einzusparen, würden Prozesse und bestehende Konzepte kritisch durchleuchtet und die Intensität der Zusammenarbeit mit externen Partnern überprüft. Dabei entstehe auch immer wieder die Frage, inwieweit ein Outsourcing von Dienstleistungen in Frage komme oder die Ressourcen und Kompetenzen intern bleiben ­sollten.

Schluss mit der Überregulierung

Nicht nur der starke Franken ist eine Hürde für das Serviceunternehmen, sondern auch die zahlreichen Regulierungen. «Gesetze, Gebühren und Abgaben treiben die Kosten unnötig in die Höhe. Das muss aufhören», so Uhlmann, der sich als verantwortungsbewusster Unternehmer im Kantonsrat Zürich aktiv dafür einsetzt. Als positive Entwicklung hingegen sieht er die zunehmende Digitalisierung, die auch in der Optimo Service AG Einzug hält. «Damit können wir in gewissen Sparten Prozesse beschleunigen und Doppelspurigkeiten vermeiden. Ebenso ist diese Errungenschaft sicher im Zusammenhang mit dem starken Franken sehr unterstützend», erklärt Uhlmann.

Für die Zukunft sieht der CEO noch viel Potenzial: «Wir wollen uns in unserem Kerngeschäft weiterentwickeln und sind deshalb immer inter­essiert, das Unternehmen durch Zukäufe und Übernahmen zu stärken. Wir halten diesbezüglich Augen und Ohren immer offen.» Dies zeigt auch das aktuelle Bauprojekt, welches im Frühling fertiggestellt sein wird. «Wir investieren im Industriepark Oberwinterthur in eine neue Produktionshalle für unsere Kunden. Als Unternehmer ist schliesslich auch Mut gefragt, in schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen nicht mit Investitionen zurückzuhalten und vielversprechende Projekte weiter voranzutreiben», betont Uhlmann.

Corinne Remund

Rund um den Gotthard: Mobilität der KMU-Wirtschaft

«Wir Unternehmen sind auf die zweite Röhre angewiesen!»

Ein Bereich der Optimo Service AG ist der nationale Transport. Dazu gehören Stückgut- und Expresstransporte in der ganzen Schweiz. «Wir bedienen auch das Tessin und fahren dann durch den Gotthard-Strassentunnel», sagt CEO Peter Uhlmann. Aus wirtschaftlichen Überlegungen und aus unternehmerischer Sicht sei für ihn der Bau einer zweiten Röhre unabdingbar. «Wird die zweite Röhre nicht gebaut, dann wird der Transport ins Tessin massiv teurer und komplizierter», so der Zürcher SVP-Kantonsrat. Von einer «rollenden Landstras­se ROLA» hält er gar nichts. «Dieser Bahnverlad kann uns keinen flexiblen, sicheren und kostensicheren Transport garantieren. Die Wirtschaft ist aber darauf angewiesen», so Uhlmann. Allein der Zeitfaktor sei beim Lösungsvorschlag der Gegner der zweiten Gotthardröhre nicht miteinbezogen worden. Für Uhlmann ist klar, wird das Tessin von der restlichen Schweiz abgekoppelt, so zieht dies einen gros­sen volkswirtschaftlichen Schaden mit sich. Die Wirtschaft im Norden werde nach Deutschland, Frankreich etc. ausweichen und im Süden werde sich die Sonnenstube mehr Richtung Italien orientieren. «Die Wirtschaft muss ja dann neue Märkte und Absatzalternativen finden, was bleibt ihr anderes übrig», so Uhlmann. Doch das Tessin gehöre zur Schweiz.

Chance für die Schweiz

Der Bau einer zweiten Röhre sieht Uhlmann aber auch als Chance für die Schweiz. Dieses Bauprojekt sei mit Innovation, neuen Technologien und neuen Arbeitsplätzen und Aufträgen für Schweizer Unternehmen verbunden. Es könne daher auch als Leuchtturm der Schweiz nach aussen gesehen werden. «Zeigen wir Mut und sagen am 28. Februar JA zum Bau der zweiten Röhre des Gotthard-Stras­sentunnels», fordert Uhlmann die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger auf.

CR